Funk-Musik erfüllte den Raum. Die Kinder wärmten sich auf, erstmal durch lockeres Tanzen. "Ich will, dass die Kinder zunächst ein Gefühl für die Musik bekommen, indem sie einfach tanzen." Christopher Ornhoff, genannt Chris, tanzt selbst seit zehn Jahren. Im Tanzworkshop "Funk" wollte er den Kindern den Tanzstil näher bringen. "Im Funk gibt es zwei verschiedene Styles, das 'Locking' und das 'Popping'. Beim 'Locking' tanzt man häufig Charaktere aus Cartoons nach. Popping wird auch oft "Robot-Dance" genannt, weil die Bewegungen danach aussehen." Figuren des Locking heißen beispielsweise "Scoobydoo" oder "Popey".
Nach dem Aufwärmen ging es an die Technik. Der 25-Jährige zeigte der Gruppe zunächst einzelne Schritte aus beiden Stilrichtungen und führte diese dann nach und nach zu einer Choreographie zusammen. Step für Step lernten die Kinder die Bewegungen nachzutanzen. Manchmal gab es jedoch Verwirrung in den Reihen. "Ich baue bewusst schwere Moves mit ein. Ich will die Kindern fordern und fördern. Aber der Spaß steht natürlich im Vordergrund", sagt der Tanzlehrer. Viele Kinder kommen jedes Jahr wieder. Der Trainer sieht bei ihnen oft eine Entwicklung, nicht nur in Bezug auf das Tanzen. Der Sport stärkt das Selbstbewusstsein, da man ein Gefühl für seinen Körper bekommt.



















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