Weiden in der Oberpfalz
03.02.2019 - 17:28 Uhr

Stockerhut hat sich prächtig entwickelt

Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung der CSU Stockerhut. Das bewährte Team macht weiter.

Die neugewählte Vorstandschaft der CSU Stockerhut mit Ehrengästen. Bild: Kunz
Die neugewählte Vorstandschaft der CSU Stockerhut mit Ehrengästen.

Die Zukunft der 37000 Quadratmeter großen Fläche auf dem SV DetaG-Gelände ist dem CSU-Ortsverband Stockerhut seit Jahren ein großes Anliegen. „Derzeit gibt es eine Machbarkeitsstudie“, erklärte Fraktionschef Wolfgang Pausch am Donnerstag bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Dagner“. „Die zeigt schon ganz konkret auf, was hier passieren soll. Hier kann wahnsinnig viel geschehen.“

Nun müsse die Stadt nur noch mit dem Rechteinhaber, dem Sportverein, handelseinig werden. „Dann kann diese notwendige Entwicklung endlich vorangetrieben werden.“ Ein Antrag seitens Partei sei gestellt. Und der werde wohl bei der nächsten Stadtratssitzung am 18. März beantwortet werden. Soviel sei gesagt: „Die Machbarkeitsstudie verspricht viel neuen Wohnraum.“

Der städtische Haushalt weise heuer ein Riesenvolumen von 170 Millionen Euro aus. Allein in den investiven Teil gingen 32 Millionen. Der Löwenanteil davon fließe in den Bereich Bildung. Davon werde gewiss auch die Albert-Schweitzer-Schule profitieren, die heuer ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Dringend notwendig sei nämlich die Aufrüstung der Küchenhygiene. „Das gehört inzwischen zum Anforderungsprofil einer Schule.“ Der Großteil der Gelder fließe aber in die Digitalisierung an den Weidener Schulen und in die Sanierung des Sport-Trakts der Realschulen.

Hinsichtlich des Ortsverbandes Stockerhut fand Pausch die hohe Frauenquote von 33 Prozent „Klasse“. Bayernweit liege die CSU bei unter 19 Prozent. Ein Dank ging an den wiedergewählten Vorsitzenden Ronny Kühnel. Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer sprach vom Beginn des Wahlmarathons in den zwölf Ortsverbänden. Der Startschuss sei in der Stockerhut gefallen.

Er ziehe seinen Hut vor den Leistungen in den beiden letzten Jahren hier vor Ort. „Es ist schön zu wissen, dass es so innovative Ortsverbände gibt.“ Gollwitzer betonte die Entwicklung rund um die Ostmarkkaserne. „Die Kasernenstraße wurde geschlossen, weil dort ein Sanitätszentrum gebaut wird.“ Das Leben in und um die Kaserne werde sich stark verändern. „Die 1200 Soldaten und Soldatinnen in der Kaserne fühlen sich hier wohl und heimisch.“

„Ich freue mich, dass die Bevölkerung im Ortsteil dies alles mitträgt.“ Kühnel begrüßte die tolle Entwicklung im Sprengel, machte aber ein anderes Fass auf: Durch die Durchgangssperrung der Kasernenstraße laufe jetzt viel Verkehr auf anderen Wegen durch die Stockerhut, was auch die Parksituation rund um die Berufsschule verschärft habe.

Für Gollwitzer hat die Verjüngungskur in den Ortsverbänden geklappt. Am Hammerweg Nikola, Vranjes, in Weiden Süd Peter Schröpf, hier Ronny Kühnel. „Die jungen Ortsvorsitzenden haben sich in den vergangenen zwei Jahren bestens bewährt.“ Kühnel versprach weiterzumachen. Aktuell zähle sein Ortsverband 24 Mitglieder bei einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren. Am Herzen liege ihm der Schweigerblock mit seinen dringend benötigten Wohnungen.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Ronny Kühnel, Stellvertreter Hans Sperrer, Stefanie Sperrer und Hartmut Brönner, Schatzmeister Melanie Kühnel, Schriftführer Thomas Sanner, Beisitzer Ilse Stark, Eduard Steinsdörfer, Luise Sperrer und Hans Weiß. Delegierte zur Kreisvertreterversammlung Ronny Kühnel, Hans Sperrer und Stefanie Sperrer.

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