Weiden in der Oberpfalz
12.08.2020 - 07:46 Uhr

Stromleitung reißt: Helferin aus Weiden stirbt

Sie wollte helfen und hat ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt: Eine 22-Jährige unterstützte Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern beim Löschen des Brandes ihres Wohnmobils. Dann riss eine Starkstromleitung.

Spurensuche am Unglücksort an dem eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen ist. Bild: Gerald Kleine Wördemann
Spurensuche am Unglücksort an dem eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen ist.

Bei einem Unglück mit einer gerissenen Starkstromleitung an einem See bei bei Hohen Wangelin, 60 Kilometer südlich von Rostock, ist eine 22-jährige Weidenerin ums Leben gekommen. Zwei Helfer (17 und 19 Jahre) aus Weiden erlitten Verletzungen.

Laut Polizeipräsidium Neubrandenburg parkte ein Wohnmobil auf einem nicht ausgewiesenen Campingplatz an einem See unter einer Hochspannungsleitung. Das Wohnmobil geriet aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Eine 22-Jährige wollte helfen. Doch durch die starke Hitzeentwicklung riss die Hochspannungsleitung und fiel auf das Fahrzeug.

Die 22-Jährige erlitt so starke Verletzungen, dass sie noch am Unglücksort starb. Ein 17- und ein 19-jähriger Helfer aus Weiden leisteten erste Hilfe. Dabei erlitten sie ebenfalls Verletzungen. Der Rettungsdienst lieferte die beiden in das Klinikum Güstrow ein.

Der 47 Jahre alte Wohnmobilfahrer und seine Frau konnten sich aus dem Fahrzeug retten. Am Wohnmobil entstand ein Schaden von 15.000 Euro. Die Polizei schließt derzeit Fremdeinwirkung aus und ermittelt weiter.

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Weiden in der Oberpfalz13.08.2020

Meldung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zum Unglück

 
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