Anzeige
05.06.2021 - 00:01 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Studium & Beruf - das geht!

Michaela Kupfer (29) steht im Berufsleben und erwirbt "neben dem Job" an der OTH Amberg-Weiden einen M.B.A. Die 29-Jährige über ihre Beweggründe und Erfahrungen.

Michaela Kupfer studiert an der OTH Amberg-Weiden berufsbegleitend.
von Reiner Wittmann Kontakt Profil

ONETZ: Frau Kupfer, Sie stehen erfolgreich im Berufsleben und arbeiten bei Osram in Regensburg in der Marketing-Kommunikation. Dennoch haben Sie sich 2019 entschlossen, noch einmal ein Studium zu beginnen. Warum?

Michaela Kupfer: Ich hatte 2018 zunächst mein Bachelor-Studium in Betriebswirtschaftslehre an der Uni Regensburg abgeschlossen. Dennoch hatte ich für mich persönlich den Anspruch, mit einem M.B.A.-Studiengang noch eins draufzusetzen. Man lernt schließlich nie aus. Mir war aber wichtig, parallel in der Berufswelt Erfahrungen zu sammeln. Daher war für mich klar: Es kommt nur ein berufsbegleitender Studiengang in Frage.

ONETZ: Warum haben Sie sich gerade für ein Angebot an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH ) Amberg-Weiden entschieden?

Michaela Kupfer: Ich hatte mich mit vielen Studienangeboten auseinandergesetzt, die in der Region angeboten werden. Der Studiengang „M.B.A. Technologiemanagement 4.0“ der OTH Amberg-Weiden hat mich besonders angesprochen. Denn mir war wichtig, dass es kein reines BWL-Masterstudium ist – und vor allem der Technologie-Fokus hat mich gereizt. Auch wenn ich zunächst etwas skeptisch bezüglich der Blockwochen war. Jetzt bin ich umso mehr von dem Modell überzeugt. Bei anderen Angeboten finden die Vorlesungen nämlich hauptsächlich am Wochenende statt. Das Angebot der OTH Amberg-Weiden macht es mir aber möglich, mal ein Wochenende Auszeit von Arbeit und Studium zu nehmen, um die Batterien wieder aufzuladen.

ONETZ: Wie lassen sich Studium und Job in Ihrem Fall miteinander in Einklang bringen?

Michaela Kupfer: Mit Disziplin. Es geht natürlich schon einiges von der Freizeit ab. Urlaubstage werden in die Vorlesungswochen investiert, und vor allem in den Prüfungsphasen wird dann eben nach Feierabend und am Wochenende gelernt. Das ist anstrengender als ein Vollzeitstudium, aber alles machbar. Das Modell von OTH Professional mit den Blockwochen macht es jedoch auch etwas einfacher, wie ich finde. Man kann sich eine Woche geballt auf die Hochschule fokussieren und muss nicht parallel noch mit Arbeitsthemen jonglieren.

ONETZ: Wie wird Ihr Weiterbildungsengagement von Ihrem Arbeitgeber wahrgenommen?

Michaela Kupfer: Sehr positiv. Meine Vorgesetzte hat mich von Anfang an in meinem Vorhaben unterstützt. Auch eine Projektarbeit im Rahmen der Veranstaltung „Business Intelligence & Analytics" habe ich in Zusammenarbeit mit meinem Arbeitgeber umgesetzt und konnte das Thema bei uns im Marketing so vorantreiben.



ONETZ: Haben Sie Tipps für andere junge Leute, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, berufsbegleitend zu studieren?

Michaela Kupfer: Einfach machen! Ich hatte damals lange Pro und Contra abgewägt und war mir nicht sicher, ob es die Mühe wert ist. Da ich jetzt kurz vor dem Ende stehe, kann ich definitiv sagen: Ja, es hat sich gelohnt! Ich habe so viel Neues gelernt und vertieft, neue Perspektiven im Austausch mit Kommilitonen aus anderen Fachbereichen und Branchen mitgenommen, und am Ende sind die zwei Jahre wie im Flug vergangen.

Sie möchten sich eingehender über die Möglichkeiten zur Weiterbildung bei OTH Professional informieren? Dann besuchen Sie unsere Website und lassen Sie sich von unserem Weiterbildungsangebot inspirieren!

Praxisnahe Lehrveranstaltungen und echtes Campus-Feeling: OTH Professional macht's möglich. Eindrücke aus dem Hörsaal und vom Campus...

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.