Traum oder Realität? Die singende Keyboarderin verzauberte „Die Sünde“-Fans in der Alten Hauptpost. Am Schlagzeug sachte begleitet von ihrem ehemaligen Mannheimer Studienkollegen Konrad Henkelüdeke.
Ihre Texte handeln von Piloten, von Japan oder einfach nur vom Hier. In puncto Gefühlsintensität sind ihr keine engen Genregrenzen gesetzt. Wenn sie ihre Lieder in den Raum haucht, dann bewegt sie sich melancholisch und charmant im Dunstkreis von Indiebands und Weltmusikern. Es ist urbaner Pop, der intensiv, aber vollkommen stressfrei auf der futuristisch wirkenden „Sünde“-Bühne dargeboten wird. Willkommen im Musikwunderland!
Eigentlich wollte sie immer beim Musizieren auf den Laptop verzichten und alles völlig handmade machen. Aber das klappt so nicht mehr. „Meine Musik ist viel zu orchestral geworden“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. Geige, Streicher – „Ich kann das nicht alles selbst. Soviel Geld verdien ich nicht, dass ich mir eine große Band leisten kann.“ Deshalb setzt sie in einigen ihrer Songs echt gespielte Musik ein, „die von kleinen Männchen im Laptop zusammengesetzt wird.“
Das Ergebnis: Verquere Songstrukturen, die minimalistisch instrumentiert werden, aber fett klingen. So wie „Schön kaputt“, ein Lied über ein vielgetragenes Lieblingsshirt. Der sympathischen Sängerin – Shooting-Star in der deutschsprachigen Musik-Szene – gelingt es bei ihrem Weiden-Gig hervorragend, ihr Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz mitzunehmen.















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