Weiden in der Oberpfalz
10.10.2023 - 11:50 Uhr

Superpreis für Nachwuchsforscher von Gymnasien in Neustadt und Weiden

Mit ihren naturwissenschaftlichen Versuchsreihen für den Landeswettbewerb "Experimente antworten" haben Schüler aus Neustadt/WN und Weiden das Kultusministerium in München verblüfft. Dafür heimsten sie nun den Superpreis ein.

Sie haben mit Milch und Spülmittel Farbspiele erzeugt, im Ofen aus Zitronensäure und Traubenzucker Biokunststoffe hergestellt oder den Einfluss von Magneten auf ein Ringpendel untersucht. Für ihren Forschergeist und ihre Neugier wurden jetzt sieben Gymnasiasten aus Neustadt/WN und Weiden durch das Bayerische Kultusministerium mit dem Superpreis ausgezeichnet. Laut Mitteilung des Ministeriums nahmen die Schülerinnen und Schüler an dem naturwissenschaftlichen Wettbewerb "Experimente antworten" teil, der sich an die Jahrgangsstufen 5 bis 10 richtet. Im Schuljahr 2022/23 feierte der Wettbewerb mit dieser Superpreisverleihung im Auditorium des Deutschen Museums in München sein 20-jähriges Jubiläum. Stefan Graf, der Amtschef des Kultusministeriums, zeichnete die Preisträger stellvertretend für Minister Michael Piazolo aus.

Eingeladen waren Schüler, die alle drei Wettbewerbsrunden mit sehr großem Erfolg absolviert haben. Dreimal im Schuljahr gibt es mit jeder neuen Aufgabe auch dreimal die Chance, einen kleinen Preis und eine Urkunde zu bekommen. Die Schüler, die fristgerecht die gestellten Aufgaben sehr gut und kreativ bearbeiten, sinnvoll auswerten und nachvollziehbar dokumentieren, werden ausgezeichnet. Im vergangenen Schuljahr bekamen die kleinen Forscher die Aufgaben "Die Milch macht`s (Experimente rund um Milch), "Eine faire Sache!" (Herstellung von Biokunststoffen und "Wie anziehend!" (Experimente zum Thema Magnetismus) gestellt.

Beflügelt vom Erfolg der ersten Runden brillierten drei Schülerinnen, die zunächst in zwei Teams arbeiteten, bei der dritten Runde gemeinsam. Die Mädchen aus der Klasse 6b des Elly-Heuss-Gymnasium Weiden richteten ein Labor ein und dokumentierten die Ergebnisse ihrer Experimente, die sie mit einem selbst gebastelten Ringpendel durchführten. Annika Jungkunz holte sich zum ersten Mal, Clara Mittelmeier und Klara Schiener bereits zum zweiten Mal den Superpreis.

Maximilian Sindersberger und Leandro Preißer von der Klasse 6c des Augustinus-Gymnasium Weiden experimentierten mit Hilfe von Mamas Bratpfanne. Es gelang ihnen, Wasser in Milch nachzuweisen. Die Fettflecken der Milch wurden mit Kaffeefiltern in Szene gesetzt und Farbenspiele mittels Spülmittel in Suppentellern erzeugt. Die Nachwuchsforscher erhielten dafür erstmals den Superpreis.

Eva Schmola aus der Klasse 5a des Kepler-Gymnasium Weiden forschte mit unterschiedlichen Magneten. Ihr gelang es, eine Magnetmaus zu konstruieren mit der es möglich ist, Münzen zu sortieren. Auch die Fünftklässlerin holte sich für ihre Experimente zu ersten Mal den Superpreis.

„Um mich für das Experiment vorzubereiten, bin ich mit meiner Mama einkaufen gegangen und wir haben folgende Sachen besorgt und zusammen gesucht: “ Vollmilch, Kondens- und Hafermilch und Speiseöl", beschreibt Anton Skladny von der Klasse 5b des Gymnasiums Neustadt die Vorarbeit für sein Wettbewerbsprojekt. Der Schüler recherchierte die Bestandteile von Milch und baute ein Messgerät aus Pappe, mit dem er akribisch die Eintauchtiefe in den unterschiedlichen Milchsorten maß und genau dokumentierte. Auch er wurde für seine Arbeit mit dem Superpreis des Kultusministeriums ausgezeichnet.

 
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