Das Team des Sanitätshauses Rollactiv stellte verschiedene Rollstühle zu Verfügung. Nach einer Einweisung starteten die Schüler direkt los. Aufgaben wie die Erkundung verschiedener Einkaufsmöglichkeiten auf Barrierefreiheit, Papiermüll- und Pfandflaschenentsorgung, das Bedienen von Bankautomaten und die Nutzung verschiedener öffentlicher Einrichtungen standen auf dem Tagesplan. In vier Stunden erledigten die Schüler ihre Aufträge, wobei nach zwei Stunden ein unauffälliger Rollstuhlwechsel stattfand.
Gemeinsam mit Alexander Grundler, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden, reflektierten die Schüler den Tag. Die Schüler schilderten ihre Erfahrungen und Grundler beantwortete viele offene Fragen und steuerte Wissenswertes aus seinem Alltag als Rollstuhlfahrer bei.
Die Aktion sollte den Blickwinkel der Schüler verändern und die Aufmerksamkeit auf Barrieren wie abfallende Gehwege oder Unebenheiten der Straße lenken. Die Schüler mussten feststellen, wie wichtig ein individuell angepasstes Hilfsmittel und eine Vertrauensbasis zwischen Rollstuhlfahrer und Assistenzgeber sind.













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