Eines der zentralen Themen war die geplante bundesweite Schließung mehrerer Telekom-Shops. Ob davon auch die Region Weiden betroffen sein könnte, ist noch unklar. Grötsch betonte, für jegliche Unterstützung bereit zu stehen. „Wir müssen ständig wachsam sein, um den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern“, bekräftigte der SPD-Abgeordnete.
Die Verdi-Vertreter informierten den Bundestagsabgeordneten weiterhin über die aktuellen Gegebenheiten am Standort „Obere Bauscherstraße“, um dessen Erhalt bereits in der Vergangenheit mehrfach gekämpft werden musste. Umso wichtiger ist es für die Beschäftigten, die Arbeitsplätze in der Region langfristig zu erhalten. „Jeder Betrieb hat auch eine soziale Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern. Daran werde ich auch in Zukunft die Telekom immer wieder erinnern“, versprach Grötsch.
Mit Blick auf den technologischen Wandel brannten den Gewerkschaftern die Themen Digitalisierung und 5G-Versteigerung unter den Nägeln. Es müsste ausgeschlossen werden, dass die hohen Ausgaben von über zwei Milliarden Euro für die 5G-Lizenzen bei den Mitarbeitern eingespart werden.
Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz führten außerdem schon heute zu einem „Kostenkampf zwischen Mensch und Maschine“, kritisierten die Verdi-Vertrauensleute. „Ohne eine vernünftige Steuer für Künstliche Intelligenz in Deutschland und Europa, sind hier langfristig viele Arbeitsplätze bedroht.“
Uli Grötsch ergänzte, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz seien die „Mega-Themen unserer Zeit. Das Verständnis der SPD ist, Digitalisierung als Unterstützer für den Menschen einzusetzen, nicht als Konkurrenz.“













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