Die Turnhalle der Clausnitzerschule ist in die Jahre gekommen. So sehr, dass sicheres Sporteln darin nicht mehr möglich ist. Um Abhilfe zu schaffen, stehen im aktuellen Haushalt der Stadt 265.000 Euro. Dafür soll unter anderem eine Prellwand angeschafft werden. Ferner müssen Bodenbelag, Beleuchtung und etliche Geräte erneuert werden. Dazu kommen Spielgeräte im Hinblick auf die Ganztagsbetreuung, die an allen Grundschulen ab 2026 angeboten werden muss.
Diese Teilsanierung soll in den Sommerferien beginnen und bis Ende November abgeschlossen sein. Wie es mit dem Sportunterricht ab September weitergeht, steht noch nicht ganz fest, sagt stellvertretende Schulleiterin Diana Renner. Man werde in den ersten Wochen nach Schulbeginn versuchen, noch möglichst oft die Außensportanlagen zu nutzen, sofern es das Wetter zulässt.
Bis dahin versucht die Stadt auch eine Lösung für acht Sportgruppen von Vereinen zu finden, die in der Halle abends trainieren. Sie sollen möglichst in andere Hallen ausweichen, teilte Pressesprecher Norbert Schmieglitz mit.
Über all dem schwebt die Unsicherheit, wie es in der Ukraine oder mit anderen Flüchtlingsströmen weitergeht. Sie führt dazu, dass bis auf Weiteres die Berufsschul- und die Mehrzweckhalle als Notunterkünfte dienen.



















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