Weiden in der Oberpfalz
16.01.2026 - 13:20 Uhr

Über 100 Bläser begeistern in Kohlberg beim Jahreskonzert des Bezirksposaunenchors Weiden

Hunderte Besucher sind zum Jahreskonzert des Bezirksposaunenchors Weiden geströmt. In der Herz-Jesu-Kirche in Kohlberg sorgten über 100 Bläser für ein musikalisches Highlight.

Ein imposantes Bild in der Kohlberger Kirche: Beim "Bläsergruß" am Schluss des Konzert strecken die mehr als 100 Bläserinnen und Bläser alle Instrumente gen Himmel. Bild: Anne Müller
Ein imposantes Bild in der Kohlberger Kirche: Beim "Bläsergruß" am Schluss des Konzert strecken die mehr als 100 Bläserinnen und Bläser alle Instrumente gen Himmel.

Zum Jahreskonzert des Bezirksposaunenchors Weiden in der Herz-Jesu-Kirche in Kohlberg waren sehr viele Besucher gekommen. Den Zuhörern im übervoll besetzten Gotteshaus bot sich ein imposanter Anblick: mehr als 100 Bläserinnen und Bläsern im Alter von zehn bis 70 Jahren. Wie aus einer Pressemitteilung des Bezirksposaunenchors hervorgeht, verhießen schon die Eröffnungsstücke „Brass Fantasia“ und „Alles was Odem hat“, dirigiert von Wolfgang Lang und Maria Dreyer, einen wahren Ohrenschmaus.

Anfang Januar hatten sich laut Veranstalter 108 Hobbymusiker der Posaunenchöre Etzenricht-Rothenstadt, Floß, Forchheim im Erzgebirge, Kirchendemenreuth-Parkstein, Kohlberg, Krummennaab, Mantel, Mitterteich, Mühldorf am Inn, Neunkirchen, Neustadt am Kulm, Plößberg, Thansüß, Traunstein, Vohenstrauß, Wildenreuth, Wirbenz-Kemnath-Immenreuth und der Musikverein Freudenberg auf der Burg Wernfels bei Windsbach zur Bläserrüstzeit und zur Konzertvorbereitung getroffen. "Das Ergebnis dieses Trainingslagers war ein wunderbar vielseitiges Konzert, bei dem vor allem auch die junge Generation ihre großen Auftritte hatte – an den Instrumenten und am Dirigentenpult", so der Bezirksposaunenchor Weiden.

Spaß am Dirigieren

Die beiden Jungbläsergruppen mit rund 35 Mitgliedern trugen unter der Leitung von Erika Piehler, Barbara Beutner, Markus Sparrer, Veronika Weber und Christiane Bayer die Solostücke „Come let’s have a party“, „Schlangen Rock'n'Roll“, „Freizeitintrade“, „Stolpereien“, „Blues between castle walls“, „Abendgebet“ und „Tochter Zion“ vor. Zudem waren sie beim Segenslied „Ukuthula“ und beim großen Abschlussstück „Der Tag mein Gott ist nun vergangen“ zu hören. "Sie machten ihre Sache großartig, genauso wie die Nachwuchsdirigenten Antonia Raab, Jan Prischenk und David Seidl", so der Veranstalter weiter. Letztere hatten „Händels Tochter“, „Wir glauben“ und „This little light of mine“ einstudiert und sichtlich Spaß am Dirigentenpult.

Kirchenräume wie die von Herz Jesu seien für diese großen Bläserklänge wie gemacht. Besonders die ruhigeren Stücke „Ich bin bei dir“ und „Baba Yetu“ (dirigiert von Helena Goldbach), das Tiefchor-Arrangement von „You raise me up“ (dirigiert von Anne Müller) und das Segenslied „Ukuthula“ (dirigiert von Andrea Rupprecht) seien Gänsehaut-Garanten gewesen. Nicht fehlen durften ein Chorstück und ein Orgelstück: Heuer waren es die Vertonung von Eichendorffs „Schläft ein Lied in allen Dingen“ (dirigiert von Christiane Bayer) und die „Sortie in Es“ von Lefébure-Wely, gespielt von Matthias Bertelshofer an der Orgel.

Spielfreude hörbar

Als große Herausforderung bei diesen Konzerten nennt der Bezirksposaunenchor Weiden die schnellen und rhythmischen Stücke. Der Hall des Kirchenraums habe das Zusammenspiel zu einer Hochkonzentrations-Angelegenheit gemacht, doch auch diese Aufgabe hätten die Bläser und Dirigenten bei „Habanera“ (arrangiert von Christiane Bayer), „Dankeschön“ (dirigiert von Tanja Riedel) und „Bella Ciao“ (dirigiert von Andrea Rupprecht) "wunderbar und mit viel sichtbarer und hörbarer Spielfreude" gemeistert.

"Obmann Richard Riedel, Bezirksposaunenchorleiterin Andrea Rupprecht, ihre Stellvertreterin Christiane Bayer, die insgesamt 15 Dirigentinnen und Dirigenten und die mehr als 100 Bläserinnen und Bläser haben wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass sie ein Aushängeschild des Dekanats Weiden sind", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das Publikum honorierte die Leistungen der Mitwirkenden mit stehendem Applaus und einem sehr hohen Spendenaufkommen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.