07.03.2019 - 17:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Über 1000 Verfahren

DGB-Rechtsschutz erstreitet rund 1,5 Millionen Euro für seine Mitglieder. Holger Strietzel zieht beim Jahrespressegespräch in Weiden eine positive Bilanz.

Holger Strietzel vom DGB-Rechtsschutz.

570 Verfahren standen Holger Strietzel und seine Kollegen im Jahr 2018 mit Arbeitern im arbeits- und beamtenrechtlichen Bereich durch. Dabei erstritten sie rund 850 000 Euro.

Im Sozial- und Verwaltungsrecht wurden insgesamt 536 Verfahren zu Ende gebracht. Hier ging es um etwa 662 000 Euro. Erfreulich sieht Strietzel eine Entscheidung des Bundessozialgerichts. Bezahlte Freistellungen werden nun für die Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes ALG I herangezogen.

"Ein sehr emotional geführtes Verfahren gab es wegen einer Betriebsratswahl", blickte Strietzel zurück. Arbeitnehmer eines Unternehmens in Eschenbach hatten einen Betriebsrat wählen wollen. Die Geschäftsführung habe den Wahlvorstand "massiv unter Druck gesetzt", erklärt Strietzel. Sie wollte vor dem Arbeitsgericht einen Abbruch der Wahl beantragen, scheiterte jedoch.

Er nannte noch ein weiteres Fallbeispiel. "In einer umstrittenen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass die Verzugspauschale im Arbeitsrecht keine Anwendung findet", bedauert Strietzel. Gerade in diesem Bereich seien pünktliche Zahlungen wichtig.

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