15.07.2019 - 16:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Überweg kehrt zurück

Offiziell gibt es den Fußgängerüberweg zwischen Stadtfriedhof und Klinikum derzeit nicht. Trotzdem wird er genutzt. Wegen der Baustelle ist das nicht ganz ungefährlich.

Der Fußgängerüberweg vom Klinikum Richtung Stadtfriedhof und umgekehrt ist zwar außer Betrieb, wird aber dennoch genutzt. Bis September soll er als Querungshilfe neu entstehen. Bis Anfang September sind alle Baumaßnahmen beendet.
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Offiziell gibt es den Fußgängerüberweg zwischen Stadtfriedhof und Weidener Klinikum derzeit nicht. Und trotzdem wird er genutzt. Wegen der Baustelle ist das nicht ganz ungefährlich.

Die Stadtwerke und die Kliniken Nordoberpfalz AG führen seit längerem in und an der Gabelsberger Straße Baumaßnahmen durch. Dabei wird der Fußgängerüberweg als Baustellenausfahrt benutzt und ist deshalb außer Betrieb. Inzwischen stehen der Neubau mit Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach und die Verlegung neuer Kanäle kurz vor dem Abschluss.

Wie die Verwaltung auf eine Anfrage von Stadtrat Karl-Heinz Schell (SPD) zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am kommenden Mittwoch mitteilt, sind die abschließenden Asphaltierungsarbeiten für die letzte Augustwoche vorgesehen. Ab September müsste dann die Gabelsberger Straße wieder frei befahrbar sein und eine Querungshilfe den Fußgängern den Weg vom Klinikum zum Stadtfriedhof oder umgekehrt erleichtern.

Mit der Situation auf dem Friedhof beschäftigt sich auch zur nächsten Sitzung des Bauausschusses ein Antrag der SPD-Fraktion. Dabei geht es um Instandsetzungen von Wegen und um barrierefreie Toiletten im Bereich des Leichenhauses. Diese gibt es nämlich nicht. Ein externer Planer könnte untersuchen, ob ein Umbau des Friedhofsgebäudes möglich ist oder ob an anderer Stelle im Friedhofsgelände barrierefreie Toiletten errichtet werden können. Die Kosten könnten über den Planer ermittelt und für den Haushalt 2020 beantragt werden. Die Verwaltung schlägt als Architekt Kresimir Kruz vor, der bereits an dem Objekt tätig war. Das Problem: Das Gebäude ist denkmalgeschützt. Untere Denkmalschutzbehörde und Landesamt für Denkmalpflege sind rechtzeitig einzubinden.

 

 

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