Das Volksfest Weiden verfehlte seine Anziehungskraft nicht. Fünf Tage herrschte bei den tausenden Besuchern tolle Stimmung, tagsüber besonders bei Familien im "Vergnügungspark Festmeile" und abends dann im Festzelt mit Party bis zum Abwinken. Oberpfalz-Medien mischte sich am Wochenende unter die Besucher der Festmeile. Viele Paare und Familien mit Kindern genossen das Flanieren, die Atmosphäre und das Angebot an Fahrgeschäften sowie die Kulinarik. Dabei kam die Vielfalt an Attraktionen besonders an. Von Klassikern wie Autoscooter oder Karussell bis hin zu Adrenalin im "Best XXL", dem "Hawai-Swing" oder "No Limit", die Mischung machte es aus. Dem Unternehmungsgeist waren da kaum Grenzen gesetzt.
Mit solchem Unternehmungsgeist war auch der siebenjährige Oskar aus Parkstein mit seinem Papa sonntags mittendrin. Kettenkarusell und Glaslabyrinth hatte er schon hinter sich. Nun Autoscooter. Aber da musste der Papa fahren, weil Oskar noch zu klein war. Riesenspaß habe es gemacht, erzählt Oskar beim Verlassen der Scooterbahn, aber dem Papa sei ein Fuß eingeschlafen, weil er sich aufgrund der Größe hineinzwängen musste.
Angemessene Preise
Zufrieden äußerte sich der Betreiber der Boxautobahn, die immer gut ausgebucht war. Freitag und Samstag besonders. Begeistert war auch eine Mama mit elfjähriger Tochter, älterem Sohn und dessen Freundin aus Reuth bei Erbendorf. Das Frühlingsfest und auch das Volksfest stünden bei ihnen ganz oben auf der To-Do-Scala. Die Elfjährige hatte das Glück, dass ihr Bruder mit ihr in die "wilden Sachen" ging. Ein Lob kam von der Reutherin bezüglich der Preise auf dem Volksfest. Sie fand diese angemessen, so, dass man sich da einen Besuch leisten kann.
Begeisterung herrschte gerade bei den Kindern, drei, fünf und acht Jahre, einer Weidener Familie am "Crazy-Ball". In den mit Luft gefüllten großen Blasen ging es rund im Wasserbecken. Betreiber Udo Nagelschmied hatte die Bälle an einer Leine, um die Kontrolle zu behalten. Allesamt der Schausteller zeigten sich sehr zufrieden. Weiden sei ein gutes Publikum, sagte die Frau vom "Best XXL".
Essen geht immer
Dazu duftete es nach all dem Kulinarschen von klassischen Bratwurstsemmeln über Streetfood bis hin zum Bayerischen Dotsch oder Käse mit Brezn. Essen geht immer, sagte Elke Blum, die mit ihrem Mann das Kinderkarussell und den gut sortierten Essenstand vor Ort hatte. Da konnte man sich dann auch zur Currywurst eine Halbe Zoigl vom Fass genehmigen. Was das Essen angeht, wollen die Leute schon die Vielfalt, so das Weidener Schaustellerpaar Blum.
Essen ging auch gut im Festzelt. Da zeigte sich eine Gruppe Weidener begeistert, die sonntags beim Frühschoppen jeweils zwei Weißwürste mit Brezn für sechs Euro plus eine Maß Bier bei Blasmusik der "Flossenbürger" genossen. "Bester Preis und sehr gut", so deren Resümee. Sehr gut das Resümee, ja, sogar Begeisterung beim neuen Festwirt Daniel Vampa. Das Konzept mit dem kleineren Zelt habe voll eingeschlagen. Von Donnerstag an waren die 1500 Plätze proppenvoll. Freitag, da war das Feuerwerk, und Samstag standen die Leute sogar vor dem Festzelt Schlange, sagte Vampa gegenüber Oberpfalz-Medien. Für ihn war es eine Feuertaufe, die er seiner Überzeugung nach gemeistert hat und das "mache Lust auch auf nächstes Jahr". Trotz Regenschauer am Sonntagabend sind Festwirt, Schausteller und Standbetreiber und im Besondern die Besucher begeistert vom Weidener Volksfest.





















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