Es hatte fast schon Premierencharakter: Erstmals nach mehr als zwei Jahren Corona-Beschränkungen herrschte am Dienstagabend wieder volles Haus in der Max-Reger-Halle. Verantwortlich dafür waren die Gäste, die die Kulturbühne eingeladen hatte: Gerhard Polt und die drei Well-Brüder servierten über zwei Stunden lang ein pointiertes, witziges, manchmal hintergründiges und manchmal bayerisch-derbes Programm. Der Andrang war so groß, dass erst später als geplant begonnen werden konnte.
Gefrotzelt und sinniert wurde an diesem Abend über den Menschen an sich, über „Markus, den Selbstgerechten“ und über den „Alpinismo Tropical“ angesichts des Klimawandels. Und sogar die Tauben am Josefshaus schafften es ins Programm. Die Bühne war nicht nur vollgestellt mit Instrumenten, sie wurden auch allesamt im zum Teil fliegenden Wechsel gespielt – vom Schifferklavier über Gitarre und Diverses aus Blech bis hin zu Harfe und Dudelsack. Nicht fehlen durfte natürlich der Einsatz der Alphörner. Immer wieder gab es kräftigen Zwischenapplaus und herzhafte Lacher für einen mitreißenden Abend.














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