Bereits seit Jahren gab es Gespräche, jetzt ist die grundsätzliche Richtung klar und in einer Absichtserklärung festgehalten: Für die beruflichen Schulen der Stadt Weiden und das Berufliche Schulzentrum Neustadt an der Waldnaab könnte es eine gemeinsame Zukunft geben. Das haben die Stadt Weiden und der Landkreis Neustadt in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.
Sowohl in der Sitzung des Kreistages als auch in der Stadtratssitzung fiel am 20. Dezember jeweils einstimmig der Grundsatzbeschluss. „Vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen ist ein gemeinsames Handeln notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Berufsschulen dauerhaft zu erhalten“, sagte Oberbürgermeister Jens Meyer. Deshalb verständigten sich der OB und Landrat Andreas Meier darauf, dass die beiden Verwaltungen eine Zusammenlegung der Berufsschulen prüfen sollten.
Eine künftige Organisation der beruflichen Schullandschaft könnte in einem möglichen Zweckverband münden. „Für mich hat dieses Projekt für die Stärkung und zukunftsfähige Neuausrichtung der beruflichen Bildung in der Region eine Strahlkraft und Bedeutung, die sich durchaus mit der damaligen Ansiedlung der OTH Amberg-Weiden vergleichen lässt. Ich hoffe und bin mir sicher, dass dies vom Handwerk, der regionalen Wirtschaft und nicht zuletzt auch von den Fördergebern genau so gesehen und eingeschätzt wird“, sagte Landrat Meier.
Da bis zu einer endgültigen Entscheidung noch eine Reihe von Vorarbeiten zu leisten sind, einigte man sich auf den Entwurf einer gemeinsamen Absichtserklärung. Der nächste Schritt im Entwicklungsprozess ist die Beantragung eines abstrakten Raumprogrammes, zudem sind für die Gründung eines Zweckverbandes für einen potenziellen Neubau der Flächenbedarf und der Kostenrahmen auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie zu ermitteln. Abschließend ist ein geeignetes Grundstück für den potenziellen Neubau zu finden. Die Standortfrage sei für den Oberbürgermeister jedoch zunächst sekundär, wie er sagte.
Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung soll der Grundstein für die weiteren Arbeiten gelegt werden, um entscheiden zu können, ob ein Zweckverband gegründet werden soll. „Die bisherigen Gespräche mit Landrat Andreas Meier waren stets konstruktiv und vertrauensvoll. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Landkreis in der Thematik“, sagte Meyer.













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