Es waren bange Stunden für den Ehemann, der am Mittwochabend bei der Polizeiinspektion Weiden seine Ehefrau als vermisst meldete. Die 75-Jährige hatte gegen 20 Uhr mit ihrem Hund die Wohnung zu einem Spaziergang verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Gegen 22 Uhr griff der Ehemann zum Telefon. Er sei in großer Sorge, da seine Frau in letzter Zeit manchmal die Orientierung verlieren würde.
Umfangreiche Suchmaßnahmen mit hinzugezogenen Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weiden und der Nachbardienststellen wurden daraufhin eingeleitet. Zudem wurde ein Hubschrauber und Unterstützung durch die Rettungshundestaffel angefordert. Die Zusammenarbeit führte schließlich gegen 1 Uhr zum Erfolg, teilt die Polizei mit.
Im Bereich des Pfreimter Weihers meldete eine aufmerksame Anwohnerin Hilferufe. Die in der Nähe an der Vermisstensuche beteiligten Beamten der Verkehrspolizei fanden kurz darauf die Rentnerin im Wasser des Rehmühlbaches kniend vor. Kurzerhand zogen die Polizisten ihre Schuhe aus, krempelten die Hosenbeine hoch und kümmerten sich unverzüglich um die zwischenzeitlich kraftlose Frau. Die im Wasser kauernde Frau wurde von den Beamten gesichert und schließlich mit Hilfe einer Schleifkorbtrage der hinzugeeilten Retter des BRK aus dem Wasser geholt.
Nach Untersuchung und einer Erholung unter ärztlicher Aufsicht, konnte die Frau zusammen mit ihrem Ehemann nach Hause zurückkehren. Unklar blieb bislang, so die Polizei, ob sich die Frau freiwillig in den Bach begeben hat und dort stürzte oder aufgrund eines Unfalls ins Wasser fiel.
Übrigens: Nicht nur die Frau, sondern auch der Hund überstand "das Abenteuer" unbeschadet.















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