„Unser Wochenmarkt soll so bald wie möglich wiedereröffnet werden“, sagt Bürgermeister Jens Meyer. Allerdings seien eingehende Vorbereitungen notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen in Weiden sei es wichtig, ein Sicherheitskonzept zugrunde zu legen. Dazu gehören angemessene Abstandsflächen zwischen den Anbietern und ausreichend Flächen für die Bürger für ihren Einkauf.
Für den Wochenmarkt erarbeitet die Verwaltung derzeit ein Konzept mit einer möglichen Ausdehnung der Verkaufsfläche auf den Oberen Markt, um die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts einhalten zu können. Dazu gehören neben der Einhaltung der Abstandsregelungen auch Hygienemaßnahmen. „Damit die Bürger schon jetzt das Angebot ihrer Händler nutzen können, bieten wir ihnen an, auf einem digitalen Marktplatz einzukaufen“, informiert Meyer. Bis zur Wiedereröffnung des Wochenmarkts können Händler ihr Angebot ab sofort durch einen Eintrag auf www.weiden.de zur Verfügung stellen. Für Kunden sei damit ein Einkauf jederzeit möglich. Ziel sei, den Wochenmarkt schon am Samstag, 25. April, wieder zu eröffnen. Diesen Mittwoch sei noch unrealistisch, ergänzt Roswitha Ruidisch, Leiterin der Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtentwicklung und Statistik, auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. "Wir müssen mit großer Vorsicht vorgehen."
"Die Stadt Weiden ist die einzige, die das so restriktiv handhabt", bedauert Josef Wittmann, Vorsitzender des Bauernmarktvereins Weiden und Umgebung, dem acht Anbieter des Wochenmarkts angehören. Der Pleysteiner verweist auf die Empfehlungen des Landkreises Neustadt, die Stände weit genug auseinander zu positionieren. "Das funktioniert bei allen anderen sechs Märkten, zu denen wir jede Woche fahren, und ich bin überzeugt, dass es auch in Weiden funktioniert."













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