Mit einer großen Zeitung machten Aktive des Weltladens Weiden anlässlich des deutschlandweiten Weltladentages auf den Nachbesserungsbedarf im aktuellen Lieferkettengesetz aufmerksam. Ein Zeichen für globale Gerechtigkeit und Menschenrechte wollten sie damit setzen. Die Aktiven freuten sich über den Austausch mit den Bürgern.
Die Fair-Handels-Bewegung will aufzeigen, dass ein faires Miteinander entlang der gesamten Lieferketten möglich ist. Sie fordert ein verbindliches Lieferkettengesetz, das menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Sorgfaltspflicht der Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette einfordert. So sollen Unternehmen verpflichtet werden, Risiken für Mensch, Umwelt und Klima zu analysieren und zu minimieren.
Diese Forderungen beziehen sich auf alle Produktionsschritte von der Rohstoffgewinnung über die Fertigung und Nutzung. Auch die Entsorgung des Produkts wird in den Blick genommen. Zudem sollen die Chancen erhöht werden, dass Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen gerichtlich verfolgt werden.
Mit diesen Forderungen richtet sich die Fair-Handels-Bewegung zusammen mit der "Initiative Lieferkettengesetz" an die Abgeordneten des EU-Parlaments. Diese werden voraussichtlich Ende Mai über den Entwurf des neuen EU-Lieferkettengesetzes abstimmen.













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