29.07.2018 - 12:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Weltrekordler Wolfgang Stöckl dankt Freunden

Blutmond, Mars und eine am Himmel sichtbare Raumstation ISS? Sicherlich ein Jahrhunderterlebnis. Aber das spielt nach der Tour zum Nordkap bei der kleinen Willkommens-Party für Fahrrad-Weltrekordler Wolfgang Stöckl nur eine Nebenrolle.

Fahrrad-Weltrekordler Wolfgang Stöckl im Garten seines Freundes Johannes Weiß, Orthopäde am ONZ Weiden
von Autor LSTProfil

(lst) Der 51-Jährige, der als erster einarmiger Biker alleine in 16 Tagen von Rothenstadt aus die 3424 Kilometer ans Nordkap bewältigt hatte und seit Sonntag vor einer Woche wieder in der Oberpfalz ist, feierte nämlich mit seiner Familie und seinen engsten Freunden am Freitagabend als Dankeschön für deren Unterstützung ein Grill-Fest.

"Ihr seid der Wahnsinn. Ohne eure Hilfe und Unterstützung hätte ich meinen Lebenstraum nie und nimmer erfüllen können", sagte Stöckl im Garten seines Freundes Johannes Weiß, Orthopäde am ONZ Weiden. "Gerade in Phasen, in denen ich nicht so gut drauf war, habt ihr mir mit euren Nachrichten ungemein geholfen", erklärte der Rothenstädter.

Vor der illustren Gästeschar, zu der etwa Ex-Triathlet Stephan Loew, der in seiner Firma Lifestyle-Fahrräder das erste Fitting für Stöckls Nordkap-Rad vorgenommen hatte, Mountainbike-Kollege Ralph Zimmermann, OTV-Moderator Thomas Bärthlein und Vertreter des Waldsassener Radherstellers "Ghost" gehörten, präsentierte der Rothenstädter erstmals einen rund einstündigen und kurzweiligen Multimedia-Beitrag zu seiner Tour. In dem bekam selbst der engere Freundeskreis Stöckls, der während der Reise täglich über eine WhatsApp-Gruppe mit Infos versorgt worden war, viele interessante Einblicke.

So wusste der etwa nicht, dass der 51-Jährige am letzten Tag vor seiner Ankunft am Nordkap beinahe noch den "Elch-Test" bestehen musste, und dass er trotz regelmäßigen Essens rund vier Kilogramm abgenommen hatte. Der Vortrag mit vielen Videos soll nun in den nächsten Wochen noch weiter verfeinert sowie ausgearbeitet und dann vielleicht auch der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.


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