Im „Toucan“ war wieder die Bühne bereitet. Den Start jedoch machte Lena Reichel mit der Gitarre als „Vorband“. Sie besuchte das Augustinus-Gymnasium, war nun Jahre weg beim Informatik-Studium. Am Konzertabend spielte sie feinfühlig und akkordgreifend ihre Gitarre. Sie startete mit „Toxic“ von Britney Spears und hatte noch Dixie Chicks und Angie McMahon in den Saiten.
Im „Toucan“ in der Jugendgasse hätten noch einige Zuhörer Platz finden können. Einige gingen wieder, sie hatten sicher nicht gewusst, wer hier auf der Bühne steht. Dani Wilde, mittlerweile 34 Jahre und Mama, legte los mit „It don´t come easy“. Jeder wusste jetzt: Sie zaubert nach wenigen Takten ihre Einführungs-Sets. Die Sängerin bot mit „Silver Thunderbird“ und „Slow coach“ gefälliges und ungezwungenes Gitarrenspiel. Sie entwickelte sich zur gefragten Blues- und Countryexpertin.
Das Damenduo zusammen mit Bassistin Victoria Smith überzeugte auch gegen Männer. Beide harmonierten mit einem guten Groove-Gefühl. An den Drums wirbelte Jack Bazzoni. Er unterstrich hart am Schlagzeug „Masters of war“. Und Dani Wilde mahnte mit harter Stimme jene, die Waffen bauen, tödliche Pläne schmieden und Bomben basteln.
Die britische Sängerin und Gitarristin hatte verschiedene Stile mit Blues, Gospel und Country. „My old man“ widmete sie ihrem Grandpa und legte einfühlsam ihre Jugend bis zur letzten Textzeile in den Song. Mit „Brave“ endete der erste Auftritt. Pause.
Die zweite Halbzeit des Konzerts bestritt sie mir ihrer elektrischen Gitarre, zeigte wiederholt hohe Spielfreude mit „Rock me right“, „Hound dog“ oder „Any time you want“.





















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