Teilnehmen an der Versammlung wird auch Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings. Dem Vernehmen nach will er erläutern, weshalb sich seine Organisation vorzeitig als Träger zurückgezogen hat. Ob dafür der Stadtjugendring Verantwortung übernimmt? Der Vorstand bringt einen Initiativantrag ein, um die Trägerschaft zu übernehmen - "wenn alle Stricke reißen", wie Geschäftsführer Ewald Zenger betont. Erste Option sei, dass der Bezirksjugendring womöglich doch seine negative Entscheidung revidiert und wieder als Träger zur Verfügung stehen will. Dann könnte sich "Need NO Speed" auf die gesamte Oberpfalz ausdehnen. Zudem könne man auf größere Ressourcen zum Beispiel in der Drogenberatung zurückgreifen.
Wegen der angedachten Trägerschaft des Stadtjugendrings hätten in den vergangenen Tagen die beteiligten Kommunen und Organisationen Gespräche geführt, heißt es im Antrag. "Sollten alle notwendigen Bedingungen für eine Weiterführung der RPS (Finanzierung, Personal, Besetzung...) geschaffen bzw. erfüllt werden können, käme der Stadtjugendring Weiden als Träger in Frage." Bleiben solle die "konzeptionelle Besonderheit" des Drogenpräventionsprojekts: "die drei Säulen aus Polizei (,aufgeklärt'), Jugendarbeit (,lebenskompetent') und Beratungsstellen (,selbstbestimmt') und die grenzüberschreitende Kooperation mit tschechischen Partnern."
Bezirks- und Stadtjugendring sind nicht die einzigen potenziellen künftigen Träger: Auch die "Learning Campus gGmbH" mit Sitz in Trabitz will ein Konzept zur Fortführung des Präventionsprojekts vorlegen.













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