Weiden in der Oberpfalz
26.08.2025 - 10:18 Uhr
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Zahlreiche Fahrgeschäfte und neuer Festwirt: Das erwartet die Besucher auf dem Weidener Volksfest

Karussell, Greifarmautomat und Festzelt: Vom 18. bis 22. September findet das alljährliche Weidener Volksfest statt. Das ist das Programm.

Zwischen Karussell und Festzelt können Besucher vom 18. bis 22. September über das Volksfest in Weiden spazieren. Fünf Tage lang wird der Festplatz an der Conrad-Röntgen-Straße wieder zu einem Ort, der aufregende Fahrten im Vergnügungspark und gutbürgerliche Mahlzeiten im Festzelt verspricht. Zum ersten Mal mit dabei ist Manuel Metzner. Der neue Festwirt ist Inhaber eines Catering- und Plattenservices in Schleiz. Im Gespräch mit Oberpfalz-Medien erzählt er, dass er sich schon freut "so viele Weidener wie möglich im Festzelt begrüßen zu dürfen."

Zum diesjährigen Frühlingsfest wechselte die Stadt Weiden bereits das Festbier. Nach der Insolvenz der Brauerei Gambrinus übernahm die Schlossbrauerei Naabeck die Lieferung. Für die Mass zahlen die Besucher in diesem Jahr beim Volksfest 11,80 Euro, heißt es von der Stadt. Der Bierpreis ist damit seit dem Frühlingsfest vor ein paar Monaten um 10 Cent gestiegen.

Vom Geisterhaus in die Schiffschaukel

Aussteller reisen sogar aus den Niederlanden an, um ihre Fahrgeschäfte am Festplatz aufzustellen. Es gibt eine 42 Meter hohe Schaukel, die mit Licht- und Feuereffekten für jede Menge Adrenalin sorgen soll. Eine familienfreundlichere Alternative dazu bietet die Achterbahn „Twister“. Aber auch Klassiker wie ein Geisterhaus und Autoscooter dürfen nicht fehlen. Wer sein Können unter Beweis stellen will, darf sein Glück beim Pfeil- oder Ballwerfen und in Schießwagen versuchen. Für die kleinen Besucher stellen Aussteller ihre Kinderkarusselle, Trampoline und Schiffschaukeln auf.

Traditioneller Anstich und ein Feuerwerk

Das Volksfest beginnt am Donnerstag, 18. September. Ab 16 Uhr können Besucher im Festzelt essen und trinken. Um 18.30 Uhr wird das Volksfest offiziell mit einem Stadtkonzert und anschließendem Festzug eröffnet. Darauf folgt der traditionelle Bieranstich durch Weidens Oberbürgermeister Jens Meyer. Sobald das Bier fließt, spielt die Band „Die Schilehrer“.

Wer vom Schlendern durch die Budenstadt eine Pause braucht, kann am Freitag, 19. September, ab 14 Uhr ins Festzelt einkehren. Um 18.30 Uhr startet dann die beliebte Partyband „Highline“ in ihr Programm und sorgt mit einem Mix aus Festzelt-Klassikern und Chartstürmern für Party pur bei den Besuchern. Für 21.30 Uhr ist ein Feuerwerk geplant.

Am Samstag, 20. September, geht es wieder um 14 Uhr im Festzelt los. Die Band "Vagabunden" sorgt ab 18.30 Uhr für Stimmung.

Tanzeinlagen und Familien- und Seniorentag

Am Sonntag, 21. September, beginnt der Festzeltbetrieb bereits um 12 Uhr. Es gibt bayerische Speisen sowie Kaffee und Kuchen. Für das entsprechende Ambiente sorgt die Blaskapelle aus Kemnath. Am Nachmittag gibt es Tanz-Showeinlagen und ab 18.30 Uhr treten die „Dorfbengel“ auf die Bühne.

Der Montag ist der Familien- und Seniorentag. Hier gibt es ab 14 Uhr Verpflegung im Festzelt. Ab 18.30 Uhr spielen die "Partyräuber" auf und beenden das Volksfest mit "bester Laune und jede Menge Stimmung bis zum letzten Song", heißt es.

Anreise und Sicherheitsmaßnahmen

Parkplätze gibt es auch in diesem Jahr. Diese seien, so die Stadt Weiden auf Anfrage von Oberpfalz-Medien, mit neongelben Plakaten ausgeschildert. Um seinen Pkw dort abzustellen, muss man drei Euro zahlen. Der Preis für ein Kraftfahrrad beträgt 2,50 Euro. Zur Anreise können jedoch auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Der Festplatz liegt zu Fuß etwa fünf Minuten von der Linienbushaltestelle „Gasthaus Waldlust“ entfernt. Zudem verspricht der Veranstalter Taxistände beim Festplatz.

Das Mitbringen von alkoholischen Getränken und sonstigen berauschenden Mitteln ist, ebenso wie der Konsum von Cannabis am Volksfestgelände, verboten. Auch Gassprühflaschen, Schank- und Glasgefäße sowie andere gefährliche Gegenstände, die als Waffen dienen könnten, dürfen Besucher nicht mitführen. Um zu kontrollieren, dass sich an diese Regelungen gehalten wird, wird eine eigens eingerichtete Festplatzwache der Polizei und ein zusätzlicher Sicherheitsdienst stichprobenartig Taschen kontrollieren, berichtet die Stadt. „Die Einfahrten des Festplatzes werden gegen Fahrzeugeinwirkung ausreichend abgesichert“, schreiben die Verantwortlichen. Dafür sollen Betonsperren und Lkw sorgen.

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