Sie ist Großmeisterin des japanischen Holzdrucks und war auch sofort bereit, ihre Arbeiten im alten Ring-Theater auszustellen. In jenem Kino, wo Eva Pietzcker vor 42 Jahren, ebenso wie Heiner Reber von der "HNRBR Gallery" "Die blaue Lagune" mit Brooke Shields in der Hauptrolle gesehen und zum Film "geheult" hat. "Das alte Kino ist ein besonders toller Ort für diese Ausstellungen, weil alle Aussteller in einem Alter sind, wo sie sich noch an das Ring-Kino erinnern können", sagte Reber.
Das "Kunst trifft Sünde"-Projekt ging am Freitagabend in die zweite Runde. Bis 29. Oktober präsentiert die Berliner Künstlerin ihre filigranen Arbeiten. Die Pop-Up-"Heimspiele" richten sich an Künstlerinnen und Künstler, die in Weiden aufgewachsen sind und die es in die Ferne verschlagen hat, erklärte der Ausstellungsleiter. An Menschen, die auch gerne in ihre Heimatstadt zurückkehrten. Wie Reber betonte, sei Eva Pietzcker eine Kunstschaffende, die heute zwar in der Hauptstadt lebe und arbeite, aber immer noch in der Max-Reger-Stadt verwurzelt sei. "Die Verbindung steht, deshalb dieses Heimspiel."
Ein ganzer Raum ist der Oberpfalz gewidmet. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit Kalifornien und Japan. Reber sprach von einer "wahnsinnig arbeitsintensiven Kunst." Anhand von Beispielen erklärte Pietzcker den Gästen der Vernissage die einzelnen Schritte. Sie mochte die Oberpfalz schrecklich gerne, sagte die Künstlerin. "Als Kind habe ich hier immer Pilze gesucht." Sie sei traumhaft gewesen, diese wilde, schöne Landschaft.













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