18.01.2019 - 16:29 Uhr
WeidingOberpfalz

Glasfasernetz offiziell in Betrieb

Im Juni vor zwei Jahren unterzeichnet die Gemeinde Weiding den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Nun ist das Tempolimit auf der Datenautobahn aufgehoben. Ein Knopfdruck ermöglicht die schnelle Auffahrt ins World-Wide-Web.

Bürgermeister Manfred Dirscherl (Mitte) mit Thomas Faltl, Servicetechniker bei Amplus (links), und Kommunalbetreuer Robert Scholz beim symbolischen Knopfdruck zur Inbetriebnahme der Glasfaser-Infrastruktur in Weiding.
von Ludwig HöcherlProfil

Mit einem symbolischen Knopfdruck von Bürgermeister Manfred Dirscherl und Robert Scholz, Kommunalbetreuer der Amplus AG, wurden mehrere Grundstücke am vergangenen Donnerstag an das neue Glasfasernetz angeschlossen. In diesen Haushalten sind nun Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr möglich.

Mit rund neun Kilometern Glasfaserkabel, so verdeutlichte der Kommunalbetreuer, stellte der niederbayerische Internetanbieter die schnelle Verbindung zum World-Wide-Web her. In Weiding und den umliegenden Ortsteilen erschloss Amplus 35 Grundstücke mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB – Fibre to the Building) und zwei weitere bis an die Grundstücksgrenze. Im Hinblick auf den weiter steigenden Bedarf an höheren Bandbreiten sei FTTB "die moderne Art des Breitbandausbaus".

Im Juni 2017 hatten die Verantwortlichen der Gemeinde und die Amplus AG den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau unterzeichnet. Nach erfolgter Ausschreibung erhielt das Bauunternehmen Josef Hartinger (Tännesberg), den Zuschlag für die Tiefbauarbeiten in Weiding. Im Zuge der Verlegearbeiten übernahm das Bauunternehmen auch die Aufstellung der Verteilerkästen. Im Anschluss daran folgten die Glasfaser- und Spleißarbeiten.

Kommunalbetreuer Scholz freute sich beim symbolischen Knopfdruck darüber, dass der Internetdienst-Anbieter aus Teisnach in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weiding seinen Anteil zur flächendeckenden Versorgung der Ortsteile mit schnellem Internet beitragen durfte. Dabei sei, auch Dank des Weitblicks der Kommune, die aktuelle Bauweise zum Einsatz gekommen und zukunftsfähige Technik verwendet worden.

Wie aus einer Pressemitteilung von Amplus hervorgeht, gestaltete sich der Weg zum Highspeed-Internet für Interessenten unkompliziert. Bei Neuanschlüssen müsse lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledige die Amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter sei zusätzlich ein sogenannter "Portierantrag" zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig. Ein Telefonbucheintrag könne optional gebucht werden.

Die Bearbeitung der Vertragsunterlagen würden Amplus-Mitarbeiter übernehmen, dazu gehöre auch die Kündigung beim bisherigen Anbieter für den Kunden. Somit sei ein verzögerungsfreier Wechsel auf das schnelle Internet gewährleistet.

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