06.11.2018 - 13:45 Uhr
WeidingOberpfalz

Vom Kurzkrimi bis zum Psychothriller

Lesen, Reisen und Camping-Urlaub mit dem Caravan zählt Manfred Hirschleb zu seinen Hobbys. Im Ruhestand widmet er sich seiner heimlichen Leidenschaft: dem Schreiben von Büchern. Und schon deren Titel versprechen Spannung pur.

"Blutfehde" titelt der neueste Roman von Manfred Hirschleb. Seit dem vergangenen Jahr widmet er sich mit dem Schreiben von Krimis seiner Leidenschaft.
von Ludwig HöcherlProfil

Der ausgebildete Psychiatrie- und Krankenpfleger ist im Schönseer Land kein Unbekannter: Bis zu seiner Pensionierung arbeitete Manfred Hirschleb mit kranken und hilfebedürftigen Menschen in verschiedenen Einrichtungen, davon die letzten zwei Jahrzehnte in einem Rehazentrum zur Wiedereingliederung alkohol-, drogen- und medikamentenabhängiger Personen. 25 Jahre leitete er das Pflegeheim Frauenthal, die Sozialtherapeutische Einrichtung Lindau (STE) in Schönsee mit den Häusern Buchenberg und Drechselberg steht unter seiner Trägerschaft.

Dass es ihm im Ruhestand langweilig werden könnte, daran habe Manfred Hirschleb keine Minute gedacht. Kriminalromane waren schon immer die Lektüren, die er beim Lesen bevorzugte. Da war es für den gebürtigen Thüringer selbstverständlich, sich selbst als Autor in diese spannende Thematik einzubringen. Der Science-Fiction-Roman "Die Rückkehrer", erschienen im Tredition-Verlag, war im vergangen Jahr sein Erstlingswerk. Mit Fantasy und Horror schreibt darin der Autor von friedliebenden Soranern, Maschinenintelligenz und der Vernichtung alles biologischen Lebens im Universum.

Aus der heimlichen Leidenschaft des 68-Jährigen stammen inzwischen auch vier Kurzkrimis. Darin lässt Hirschleb in jedem Band Harry Nitzer als Sonderermittler einer Berliner Spezialeinheit alte Mordfälle aufklären.

In seinem neusten Werk taucht der Autor in das vergangene Jahrhundert in der Grenzregion ein. Mit dem Titel "Blutfehde" beschreibt Manfred Hirschleb eine tödlich endende Auseinandersetzung zweier alteingesessenen Oberpfälzer Familien, deren Streitigkeiten bereits Ende des Ersten Weltkriegs ihren Anfang nahmen. Dabei gerät der ermittelnde Hauptkommissar selbst ins Visier des Mörders.

Aktuell schreibt Manfred Hirschleb an einem Folgethriller zu "Blutfehde". Auch darin wird beim Lesen wieder Gänsehaut garantiert sein. So viel sei verraten: In der Handlung zieht ein psychopathischer Täter eine blutige Spur durch die Oberpfalz.

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