28.08.2019 - 17:49 Uhr
WeidingOberpfalz

Saubere Waldwege im Fokus

Der Zustand der Waldwege im Gemeindebereich ist Bürgermeister Mannfred Dirscherl ein Anliegen. Nach einer Besichtigung steht fest: Schwerpunktmäßig besteht im Bereich “Kohlschlag” Handlungsbedarf.

Auf Waldwege, hier im Bereich „Kohlschlag“, richtet die Gemeinde im kommenden Jahr besonderes Augenmerk. Zugewucherte Gräben sollen freigelegt werden.
von Ludwig HöcherlProfil

Bis an den Weg herangewachsenes Gebüsch ist dabei zu entfernen und eine Nachprofilierung der Gräben erforderlich. Grundsätzlich in Ordnung sind die Wege in der “Samstagweide”. Über teilweise bewachsenes Bankett werden die betroffenen Anlieger informiert. Ein Anschreiben erhalten ebenso die Eigentümer im Waldgebiet “Jägerleiten”. Hier seien Gräben zu säubern und Büsche am Weg zu entfernen. Im Gebiet “Reimermühle” und “Dachsbau” ist aktuell kein Handlungsbedarf. Zur Kostenfrage, als Beispiel für die Arbeiten im “Kohlschlag”, gab Manfred Dirscherl bekannt, dass laut Wegerecht 75 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden können. Einer Schätzung für die Maßnahme lag der Betrag von 8 400 Euro zugrunde. Einig waren sich Bürgermeister und Gemeinderat, dass sich die Gemeinde mit 50 Prozent beteiligt und auf die Eigentümer dann ein Betrag von 42 Euro/Hektar entfallen wird. Die Arbeiten werden im kommenden Jahr ausgeführt.

Im Zuge der Sanierung der Kläranlage, die die Ratsmitglieder vor der Sitzung besichtigten, werden Entwässerungsrinnen neu gesetzt und der Vorplatz zum Technikraum gepflastert. Bei der Wiedereinzäunung des Areals wird ein größeres als das geplante Zufahrtstor eingebaut. Ein Problem bereitet öfter der Stromausfall in der Kläranlage während eines Gewitters. Die Funktionsfähigkeit müsse stets gegeben sein, die Ursache des Defekts wird derzeit ausfindig gemacht.

Bei der generellen Erfassung der Wassergewinnungsanlagen durch das Wasserwirtschaftsamt wurde in dessen Bilanz der Gemeinde eine bedingt eingeschränkte Wasserqualität bescheinigt. Als Ursache sieht der Bürgermeister den Zulauf bei der “kleinen Quelle” wegen deren Umfeld. Der Bürgermeister sieht aktuell keine Notwendigkeit für eine alternative Quellfassung. Mittelfristig sollten darüber allerdings Überlegungen, wozu auch das Wasserwirtschaftsamt rät, angestellt werden. Außerdem sei für weitere Planungen das Ergebnis des Wasserrechtsverfahrens abzuwarten.

Unter “Informationen” gab Manfred Dirscherl bekannt, dass alle Druckpumpen im Hochbehälter wieder funktionsfähig sind. Zur Problematik in der Grabengasse bei Überschwemmung nach Starkregen findet demnächst eine Besichtigung mit Behördenvertretern statt. Sinn würde nach Dirscherls Meinung ein Grünstreifen zwischen den landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen und der Häuserzeile machen. Diesbezüglich sollte eine Einigung erreicht werden.

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