15.04.2021 - 11:29 Uhr
WeidingOberpfalz

Weidinger Feuerwehr hat einen Plan B

Die Absage des Gründungsfestes verbanden (von links) Peter Rettinger, Alfred Ferstl und Günther Bock damit, um auf eine Spende aufmerksam zu machen, die sie dem verstorbenen Altbürgermeister Hans Wirnshofer verdanken.
von Redaktion ONETZProfil

Das 150jährige Gründungsfest ist abgesagt. Schweren Herzens gaben die beiden Festleiter Alfred Ferstl und Peter Rettinger sowie Kommandant Günther Bock im Gerätehaus diese Entscheidung bekannt. Im April 2017 nahm der Festausschuss seine Arbeit auf, um die Feierlichkeiten für die Zeit vom 21. bis 24. Mai 2020 vorzubereiten. Mit großem Engagement und Vorfreude waren alle dabei – das Jubiläum sollte zudem ein Meilenstein in der Ortsgeschichte werden.

Umso größer war dann im April vergangenen Jahres die Enttäuschung, dass wegen der aufgetretenen Corona-Pandemie das Fest nicht stattfinden konnte. Schnell war jedoch der Beschluss gefasst, den 150. Geburtstag der Wehr ein Jahr später, vom 13. bis 16. Mai 2021, nachzufeiern. Aber wieder macht Corona einen Strich durch die Rechnung, wegen der Ungewissheit in den kommenden Monaten wird nun dieser Ersatztermin ebenfalls gecancelt.

Wegen der Weihe der in den Schränken lagernden Fahnenbänder sowie des neuen Fahrzeugs haben die Verantwortlichen der Weidinger Wehr aber doch einen Plan B: Fahnenbänder und Auto würden bei einem möglich stattfindenden Herbstfest im September geweiht. In Druck geht jedenfalls die für das Gründungsfest vorbereitete Festschrift. Da in der Broschüre nicht nur die Geschichte der Feuerwehr in Erinnerung gerufen, sondern auch die Historie des Ortes fortgeschrieben wird, sollte diese Druckschrift in jedem Haushalt Interesse finden.

Alfred Ferstl und Peter Rettinger sowie ihr Team bedanken sich jedenfalls bei allen Mitgliedern der Wehr, den Festkindern und –damen für ihr Engagement. Wegen der obligatorisch im Frühjahr stattfindenden Generalversammlung weist Vorsitzender Alfred Ferstl darauf hin, dass diese mit den turnusmäßigen Neuwahlen zum nächstmöglichen Zeitpunkt abgehalten wird.

Den Termin im Gerätehaus nutzten die Feuerwehrverantwortlichen, um auf eine Spende aufmerksam zu machen. Nach dem Tod von Altbürgermeister Hans Wirnshofer am 1. November 2019 wünschte sich seine Familie statt Kränze und Blumen eine Spende für einen gemeinnützigen Zweck. Diese stellten sie der Feuerwehr zur Verfügung. Mit diesem Betrag wurde nun ein Nasssauger sowie ein Akkuschrauber angeschafft, die Peter Rettinger, Alfred Ferstl und Günther Bock im Gerätehaus präsentierten.

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