31.03.2019 - 15:43 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Biller soll Vertrag verlängern

100 Prozent: Severin Hirmer bleibt CSU-Chef. Bürgermeister Ludwig Biller kandidiert 2020 wieder.

Die CSU hat Leute, die anpacken: Stefan Wildenauer und Christoph Wagner (Dritter und Fünfter stehend von rechts) sind neu im zwölfköpfigen Führungsteam. An der Spitze steht weiter Severin Hirmer (vorne, Mitte).
von Siegfried BockProfil

Was für ein Vertrauensbeweis: Größtenteils volle Stimmenzahl ernteten in der Hauptversammlung ebenso die stellvertretenden Vorsitzenden Ludwig Biller und Horst Wunder, Schatzmeisterin Nicole Presche und Schriftführer Jürgen Biller. Zu Beisitzern wurden Julia Härning, Bernd Heibl, Erwin Rast, Michael Säckl, Roman Weigl sowie Stefan Wildenauer und Christoph Wagner (beide neu) berufen. Über geordnete Bücher wachen künftig Roswitha Hirmer und Dominikus Presche.

Hirmer deklarierte die Unionsfamilie Weiherhammer mit zusammen über 200 Mitgliedern als breit in der Gesellschaft verankerte Gemeinschaft. Trotz einem Austritt und einem Verbandswechsel wegen Wegzug hielt der Ortsverband durch fünf Beitritte und jetzt 80 Mitgliedern die stolze Zahl.

In den Mittelpunkt des Rückblicks rückte Hirmer die Höhepunkte Herbstzoigl mit Landtags-Fraktionschef Thomas Kreuzer, den Besuch der Minister Melanie Huml und Bernd Sibler sowie "Kritisch" mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht. Die Einführung des "Mitanand redn" als "Echokammer" mit den Bürgern habe sich bewährt. "Julian Kraus und Erwin Rast haben den CSU-Jahreskalender auf ein tolles Niveau gehoben." Hirmer erwähnte auch den Homepage-Aufbau durch Jürgen Biller. "In einer Zeit, in der Kollektivismus ab- und Individualismus zunimmt, versuchen wir die Leute durch verschiedene Kanäle mit der Botschaft abzuholen, dass wir uns für die Gemeinde einsetzen." Es sei das Verdienst des Bürgermeisters, dass der Konsens im Plenum groß sei. "Die Bürger haben keine Lust, dass gestritten wird." Deshalb wolle man die Arbeit mit Biller fortsetzen und stärkste Fraktion bleiben. Für langjähriges konstruktives Wirken zollte Hirmer Maria Blaschke, Robert Kohl, Max Schätzler und Hubert Wildenauer Dank und Anerkennung. Der Kassenbericht von Nicole Presche zeigte, dass die CSU einen ansehnlichen Überschuss erarbeiten und damit die Rücklagen aufstocken konnte.

"Wir können in Anspruch nehmen, in guter Kooperation mit der SPD eine solide Haushaltspolitik zu betreiben und dass der Landkreis im Prinzip schuldenfrei ist" unterstrich Landrat Andreas Meier. Die Arbeitslosenquote von drei Prozent bedeute fast Vollbeschäftigung. Deshalb könne die CSU mit Selbstbewusstsein in die Kommunalwahl gehen, auch um deutlich zu machen, was angepackt wurde. Meier kündigte die nochmalige Senkung der Kreisumlage an.

"Die CSU-Familie Weiherhammer ist intakt, aktiv und politischer Taktgeber. Bürgermeister Biller verdient die Vertragsverlängerung" sagte Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger. Bayern sei Familien-, Bildungs- und Wissenschaftsland Nummer eins in Deutschland. "Wir investieren jeden dritten Euro in die Bildung." Als Gründe, für ein Europa der Vielfalt zu kämpfen, nannte Oetzinger auch Manfred Weber und Christian Doleschal.

Rathauschef Biller berichtete von der anfänglich schwierigen Zeit, die vom Ordnen der Finanzen und der Verbesserung der Beziehungen zu den Firmen geprägt war. Er wolle gerne die angestoßenen Projekte vollenden. Ein Ziel sei dabei die Verwirklichung einer generationenfreundlichen Gemeinde im Zusammenhang mit dem AliA-Projekt.

Für den Ortsverband Kaltenbrunn-Dürnast bekräftigte Thomas Schönberger das seit 2008 gepflegte Miteinander weiter zu verstärken.

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