02.08.2019 - 17:08 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Gebündelte Energie in Kalkhäusl

Die Bürgerenergie-Genossenschaft NEW-West mit Sitz in Grafenwöhr will auf der früheren Deponie Kalkhäusl eine 750-Kilowatt-peak Solaranlage bauen.

Reinhard Geyer, Günter Stich, Erich Dannhäußer (alle Zeno), Kreisbaumeister Werner Kraus, Karl Lorenz, Boris Damzog, Helmuth Wächter, Alexandra Schopf und Bernhard Schmidt (von links) präsentieren die Stelle, wo die Photovoltaikanlage der Bürgerenergie West entstehen soll.
von Werner ArnoldProfil

Das 13,5 Hektar große Areal hat die Gesellschaft Zeno mit Sitz in Floß vom Landkreis Neustadt gepachtet. Jetzt werden die Grafenwöhrer auf gut 11000 Quadratmetern Untermieter. Dazu gab es eine gemeinsame Sitzung der beiden Energiegenossenschaften auf der Deponie. Wenn alles gut läuft, kann die neue Anlage heuer noch in Betrieb gehen. Die Unterschriften dazu wollen beide Seiten bis September leisten.

Zeno-Vorsitzender Boris Damzog erklärte, dass das Areal in fünf Bauzellen eingeteilt ist. "Wir konnten im November letzten Jahres ans Netz gehen. Wir haben aber so gebaut, dass noch weitere zwei Anlagen mit an unsere Trafostation anschließen können. Eien davon bauen die Grafenwöhrer.

Kreisbaumeister Werner Kraus betonte, dass der ins Auge gefasste Abschnitt nie als Deponie genutzt wurde. Ab 2005 wurde kein Müll mehr angeliefert. Hier wurde Pegmatit nur oberflächlich abgebaut. Helmuth Wächter und Günter Stich freuten sich als Vertreter der beiden Genossenschaften über die Koopertion. Es sei sinnvoll, so eine Landkreiseinrichtung gemeinsam zu nutzen.

Kreisbaumeister Kraus regte eine Schautafel an, die anzeigt, wie viel CO2 mitz den Anlagen eingespart wird. Für den Landkreis komme keine andere Nutzung infrage. Kraus wünscht sich mehr Photovoltaik auch von seiten der Bürger.

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