Weiherhammer
22.11.2018 - 12:13 Uhr

Glaube contra Depression

"Der Glaube fördert die seelische Gesundheit und hilft bei der Bewältigung von seelischen Krisen."

Georg Pilhofer befasst sich mit Weisheiten christlicher Religion. Bild: bk
Georg Pilhofer befasst sich mit Weisheiten christlicher Religion.

In dieser Kernaussage gipfelte der Vortrag von Sozialpädagoge Georg Pilhofer vor einer großen KAB-Runde im Jugendheim. Als Leiter der Gerontopsychiatrischen Koordinationsstelle Oberpfalz stellte Pilhofer die seelischen und psychischen Erkrankungen vor allem älterer Menschen vor. Ziel seiner Arbeit sei die Verbesserung der Lebensqualität von an Demenz und Depression erkrankter Menschen und deren Angehörigen.

Pilhofer entfachte bei Mitgliedern und Gästen eine rege Diskussion, indem er Texte aus dem Neuen Testament sowie Aussagen von Persönlichkeiten wie Professor Albert Einstein oder Albert Schweitzer zitierte. Diese sprächen davon, was Glaube, Liebe oder Hoffnung bedeuteten.

Nach Auffassung vieler Zuhörer wächst Glaube aus Erfahrungen, er versetzt Berge und gibt Geborgenheit. Er ist eine wichtige Ressource, um Menschen in schweren Zeiten zu helfen und das Leben zu erleichtern. Liebe heißt füreinander da zu sein, insbesondere auch im Alter und bei schwerer Krankheit. Hoffnung bedeutet schließlich Gottvertrauen. Sie kann viel bewirken und gibt einem Kraft, Krisen und Krankheiten zu überstehen. "Wo Glaube, Liebe und Hoffnung als Lebensgrundlage fehlen, werden die Seelen krank", resümierte Pilhofer.

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