Julian Kraus und Lena Schieder aus Weiherhammer feiern mit 300 Gästen ihre Hochzeit

Weiherhammer
19.09.2022 - 12:26 Uhr

Ein Jahr lang hat er sie umworben, jetzt – über zehn Jahre später – sagen sie auf dem Standesamt "Ja" zueinander: Julian Kraus und Lena Schieder aus Weiherhammer heiraten in schönster Oktoberfest-Stimmung.

Julian Kraus und Lena Schieder strahlen nach ihrer standesamtlichen Hochzeit beim Durchschreiten des Ehrenspaliers vor Freude.

Der 31-jährige Wirtschaftsingeniuer Julian Kraus, der auch Gemeinderat in Weiherhammer ist, und die 28-jährige Mediengestalterin Lena Schieder gingen am Samstagnachmittag im Rathaus den Bund der Ehe ein. Bürgermeister Ludwig Biller nahm den beiden das Treueversprechen ab.

"Ihr kennt Euch schon aus der Jugendzeit", blickte er zurück. "Als Julian 20 wurde, hat er beschlossen, sich eine feste Freundin zu suchen. Fast ein ganzes Jahr hat er Lena umworben. Und als er selber schon nicht mehr daran glaubte, ergriff plötzlich Lena die Initiative. Und so seid Ihr seit Silvester 2011 zusammen und seit vier Jahren im Elternhaus Schieder zuhause."

Er habe Kraus in den vergangenen acht Jahren durch gemeinsames Arbeiten für die Gemeinde und im Vereinskartell näher kennengelernt, merkte Biller an. "Ich schätze seine Arbeit sehr, und wenn er seine enorme Fähigkeit des Organisierens auch mit in den Ehealltag einbringt, wird es Euch bestimmt nicht langweilig."

Die "Weißenbrunner Kirwaleit" empfingen ihr Vorstandsmitglied und seine Frau mit Musik der Geschwister Baier im Rathaus-Foyer und begleiteten das Paar nach dem traditionellen Durchsägen eines Baumstammes im Spalier zum Ufer des Beckenweihers. Dort gratulierten die "Schlecherer Goislschnalzer" aus Neuersdorf, begleitet auf der Steirischen, ehe der Aktive Julian und seine Lena ebenso gekonnt auftraten.

Nach dem Umtrunk fuhr das Paar auf dem Zündapp-Roller voraus zur liebevoll geschmücktten Bergler-Halle. Die "Pressather Musikanten" sorgten dort für Oktoberfeststimmung. „Schöner als in München“, hieß es unter den 300 Gästen. Kein Wunder, dass viele bis zum Morgengrauen feierten.

 
 

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