(bk) "Mir gäihts guad." Wenn das ein 90-Jähriger von sich sagen kann, dann ist das ein Zeichen der Zufriedenheit und Zuversicht. Bestimmt haben sein unverwüstlicher Humor und ein halbes Jahrhundert aktives Singen im Männergesangverein "Liederkranz" dazu beigetragen, dass Karl Zwiebler dieses Altersfest am Samstag in körperlicher und geistiger Vitalität feiern konnte. Die ersten 24 Lebensjahre waren kein Honigschlecken. In Gödlau bei Kamenz (Sachsen) geboren, begann er 1943 die Lehre zum Schmied und Wagenbauer. Als 16-Jähriger zum Kriegsdienst gerufen, verbrachte er bis 1947 in russischer und amerikanischer Gefangenschaft. Dabei gab ihm ein Kamerad die Adresse von Bauer Heinrich Höcker in Etzenricht. Dort fand er Arbeit und lernte beim Feuerwehrball seine künftige Frau Gunda Linz kennen. Mit Rücksicht auf ihre gesundheitliche Verfassung hatte das Paar 2017 auf die Feier der eisernen Hochzeit verzichtet. Ab 1950 arbeitete Zwiebler im Hüttenwerk. Der Handwerker liebt besonders seine neun Enkel und vier Urenkel. Täglich steht er um 6 Uhr auf, liest den Neuen Tag und löst Kreuzworträtsel. Der Mann mit dem "grünen Daumen" verbringt viel Zeit mit Gemüseanbau und Blumenzucht. Dort gratulierten beim Weißwurst-Frühschoppen neben Nachbarn auch Bürgermeister Ludwig Biller, Karin Schrehardt für die evangelische Kirchengemeinde, Robert Kohl, Werner Alisch, Herbert Koch und Sigi Schreyer für den MGV. Ihr Gründungsmitglied beehrten von der Feuerwehr Hans Säckl, vom Siedlerbund Hans Kellermann und Edi Müller.
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