01.07.2020 - 12:07 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Nachbarschaftshilfe nimmt Formen an

Innerhalb des derzeit in Weiherhammer laufenden Projektes „Agil leben im Alter“ (Alia) und der vom bayerischen Sozialministerium geförderten "generationenfreundlichen Gemeinde" soll ein Arbeitskreis eine Nachbarschaftshilfe aufbauen.

Am Gespräch über die Nachbarschaftshilfe nehmen (von links) Kämmerer Christian Wirth, Sonja Dippl, Alexandra Schwerin-Fortner und Alia-Mitarbeiterin Theresa Sittl teil.
von Redaktion ONETZProfil

Die Zwischenergebnisse der umfangreichen Vorbereitung stellten die Bürgermultiplikatoren aus dem Arbeitskreis nun Bürgermeister Ludwig Biller im Rathaus vor. Die Runde wurde von Kämmerer Christian Wirth und Sonja Dippl als Ansprechpartnerin für versicherungstechnische Fragen komplettiert. Ziel des Austauschs war zunächst, über eine passende Organisationsform für die Nachbarschaftshilfe zu diskutieren. Theresa Sittl und Alexandra Schwerin-Fortner gaben mit einer Präsentation Einblick den derzeitigen Planungsstand.

Die Freiwilligen sollen die Hilfen, die von den Gemeindemitgliedern angefragt werden, selbst erledigen oder die Unterstützung durch Dritte koordinieren. Angebot und Nachfrage sollen sich von alleine regeln.

Im Gegensatz zu einer möglichst vielen Helfern soll ein vorzugsweise kleines Leitungsteam die Tätigkeiten koordinieren. Sonja Dippl sagte eine Überprüfung des versicherungsrechtlichen Status' zu, um die Helfer bei eventuell eintretenden Haftpflichtangelegenheiten über die Gemeinde absichern zu können

Grundsätzlich werden die Aktionen für Bürger kostenlos sein. Um Aufwandsentschädigungen wie Fahrtkilometer abdecken zu können, werden Zuschussmöglichkeiten geprüft. Das erledigt Kämmerer Christian Wirth. Die Nachbarschaftshilfe soll in keiner Konkurrenz zu bestehenden Unterstützungsleistungen anderer Organisationen erbracht werden, etwa zu den Helfern vor Ort, Medikamentenlieferungen durch Apotheken oder Lebensmittellieferungen durch Einzelhändler. Wo es geht, soll Zusammenarbeit herrschen, um ein Netzwerk aufzubauen.

Die verschiedenen Leistungen sollen regelmäßig via Presse, Plakate, Flyer oder Bürgerversammlungen kommuniziert werden. Bürgermeister Biller sicherte seine volle Unterstützung zu. Er regte an, bei einem Erfolg die Nachbarschaftshilfe auf die weiteren Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft auszuweiten.

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