01.01.2020 - 12:48 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Pfarrei dankt Mitarbeitern

Der Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Krauß würdigt Ehrenamtliche in Weiherhammer.

Gebührende Würdigung für die „Mutter des Kirchenchors“ Emma Bogner. Von rechts Pfarrer Varghese Puthenchira, Gotthard Betz, Pater Prince, Wolfgang Krauß.
von Siegfried BockProfil

„Die Kirche war und ist nicht immer einig und heilig. Sie kann es mit Gottes Hilfe aber werden. Deshalb ist sie uns nicht nur gegeben, sondern vor allem aufgegeben. Sie stehen für diesen hohen Anspruch“, sagte Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Krauß zu den rund 70 Mitarbeitern beim vom Kirchenchor begleiteten Jahresabschluss in der OWV-Blockhütte. Es sei unser aller Freude im Leben, sich für etwas einzusetzen, was wir selber als hohes Ziel erkennen würden, bemerkte Krauß. Er beschrieb die vielseitigen Tätigkeiten von Vorsänger, -beter-, -leser, -denker, -macher-, -arbeiter, Vorbild und Dirigent Gotthard Betz. „Er ist überall.“ Krauß lobte ebenso weitere Musikgruppen, Familiengottesdienst-Team, KAB, Lektoren, Kommunionhelfer, Senioren-Leitungsteam, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Ministranten, die verschiedenen Aktionen bis hin zum Betreuer der stets aktuellen Homepage und zur fachlich versierten Dame im Pfarramt.

Krauß formte mit den Gesetzestafeln des Moses ein Herz als Symbol für beide Seelsorger, die mit Güte unaufdringlich und sicher, ohne Angst, Zorn und Laune durch die Zeit führten und mit „klugen und fesselnden Predigten die Menschen abholen, trösten, aufbauen.“

„Wir singen zum Lobpreis Gottes. Da muss das Beste gerade noch gut genug sein. Denn Musik und Gesang sind mehr als nur eine Zierde des Gottesdienstes; sie gehören zum Vollzug der Liturgie“, unterstrich Leiter Gotthard Betz. Mit einer Dankurkunde von Bischof Rudolf Voderholzer für 52 Jahre verdíenstvolles Wirken in der Kirchenmusik verabschiedete er Emma Bogner. „Sie hat immer auf die Gemeinschaft des Chors geschaut und zu unvergesslichen Kaminabenden eingeladen“, fügte Betz hinzu. Pfarrer Puthenchira übergab das Bild der Heiligen Familie und sagte „Vergelt`s Gott!“ für diese stolze Leistung. Nachgereicht wird die Urkunde an Lydia Jöns für 68-jährige und an Notenwärter Hans Solfrank für 41-jährige Treue.

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