„Er war ein sehr lieber Mensch und obwohl katholisch über zehn Jahre ein Super-Chorleiter in der evangelischen Kreuzkirche.“ So lautete die erste Reaktion vom ehemaligen Kirchenvorstandsmitglied Karin Schrehardt nach der Information über den Heimgang von Heinz Mai. Im Alter von 86 Jahren ist er am 12. Oktober im Beisein seiner Frau Liselotte friedlich entschlafen.
Mai war bis zum 80. Lebensjahr aktiver Sänger beim MGV „Liederkranz“ und beim Männerdreigesang. Mit den „Die drei H“ (Heinz Eger, Herbert Koch und Heinz Mai) trat er als Akkordeonspieler zu verschiedenen Anlässen auf. Bei seinem Geburtstagsständchen durfte das Silcher-Lied „Süß Liebe liebt den Mai“ nicht fehlen. Der gebürtige Schlesier strahlte eine stoische Ruhe aus. Zur rechten Zeit ließ er seinen trockenen Humor aufblitzen.
Mai war bis zum Ruhestand technischer Angestellter bei Kraus Maffei in München. 24 Jahre wohnte das Ehepaar in Weiherhammer. Vor gut zwei Jahren zog es nach Weiden ins Betreute Wohnen im Haus Kursana. Dort hatten sich beide wohlgefühlt und sich über Besuche gefreut. In den letzten Monaten kam sein kürzlich mit 101 Jahren verstorbener Landsmann Willi Auschner einige Male mal vorbei, um über alte Zeiten zu plaudern und Schach zu spielen. Auch die Tochter aus Hamburg und der Sohn aus Ulm reisten zu Familienfeiern an. Am Samstag führte der Männerdreigesang mit Saitenmusik Bogner-Braun in der Pfarrkirche die Waldlermesse auf. „Jetzt geh i voll Frieden ins Waldhütterl nauf, hoch überm Berg droben steht s`Himmelstor auf“. Dies ist für den gläubigen Heinz Mai nun Wirklichkeit geworden. Trauerfeier mit Urnenbeisetzung ist am Freitag, 22.Oktober, um 10.30 Uhr, im Weidener Waldfriedhof.






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