16.12.2020 - 11:09 Uhr
WeiherhammerOberpfalz

Trotz Corona: TSG Mantel-Weiherhammer bleibt am Ball

Die Turnhalle der TSG Mantel-Weiherhammer glänzt wie neu. Bleibt nur die Frage, wann diese wieder mit Leben erfüllt werden kann. Von links: Martin Göppl, Andreas Solter, Rainer Stengel, Werner Windisch
von Siegfried BockProfil

Die TSG Mantel-Weiherhammer bedauert es sehr, dass wegen der Coronapandemie kein Sportbetrieb möglich war und ist. "Wir hatten ein 19-seitiges Hygienekonzept für alle Abteilungen ausgearbeitet, um einen Sportbetrieb zu ermöglichen. Leider verschlechterte sich das Infektionsgeschehen, so dass die Hallen wieder gesperrt werden mussten", erklärte Vorsitzender Werner Windisch. Er dankt allen Mitgliedern, die in einer so schweren Zeit zur TSG halten und resümierte das Vereinsjahr.

Wenn auch sportlich nicht viel passiert ist, der Hauptverein blieb nicht untätig. Die Firma Richard Kagerer aus Weiden hat den Fußboden der Turnhalle abgeschliffen und neu versiegelt. Im Außenbereich errichteten die Haus- und Gerätewarte Rainer Stengel und Martin Göppl eine neue Getränkekühlung mit Einhausung. "Ebenfalls in Eigenregie wurde im Oktober mit tatkräftiger Unterstützung der Firma Särve eine neue Lebensmittelkühlung installiert", informiert Windisch.

Coronabedingt ist die Vereinsgaststätte seit 14.Mai geschlossen. Vereinswirt Michael Dausch organisiert seither einen Abhol- und Lieferdienst. Corona hat die Faustballer stark getroffen. Erst am 29. Mai konnten sie unter strengsten Auflagen einen eingeschränkten Trainingsbetrieb starten. Bei der Tennisabteilung ist die Platzbestellung dieses Jahr komplett von einer externen Firma erledigt worden, um kein Risiko für die Helfer einzugehen. Die Saisoneröffnung am 1. Mai wurde abgesagt. Nur die Mädchen U16 und die Bambini 12 konnten starten. Im Oktober war nur noch eine Vereinsmeisterschaft der Jugend in Spielgemeinschaft mit TC Etzenricht mit verringerter Teilnehmerzahl möglich.

Für die Abteilung Tischtennis wurde die Rückrunde vorzeitig beendet. Der Trainingsbetrieb nach der Sommerpause wurde angenommen. Aber schon kurz Beginn der Spielzeit kam es zu ersten Verlegungen und Absagen. Wegen des rapide angestiegenen Inzidenzwerts einigte man sich mit den Mannschaftsführern zum Rückzug aus dem Spielbetrieb.

Jeden Freitag bekommen die Vorschul- und Grundschulturnkinder Trainingseinheiten in Form eines Videos von ihren Übungsleiterinnen Martina Götz und Sabine Buchmann zugeschickt. Auch die Turnerfrauen aus Mantel erhielten über WhatsApp Übungen von Christa Göppl, Marina Bayerlein und Verena Baurath, um fit zu bleiben. I

n Zusammenarbeit mit Teresa Sittl von der Luce-Stiftung hatte man überlegt, wie man die Senioren erreichen könnte. Mit verteilten Bewegungskarten sollte der Ausfall der Gymnastikstunden kompensiert werden. „Die Resonanz war durchweg positiv“, lautet die Feststellung aus der rund 900 Mitglieder starken Turnabteilung.

„Unser Fußball-Vereinsleben in Form von gewohntem Spielbetrieb und zusätzlichen Feierlichkeiten kam über weite Strecken vollständig zum Erliegen. Als Abteilungsleiter erfüllt es mich umso mehr mit Freude, dass auf jeden im Führungsteam Verlass war und wir stets einen Weg gefunden haben, der die Gesundheit unserer zirka 380 Mitglieder in den Vordergrund gestellt hat“, resümiert Christian Härtl. Dabei hätten sich gerade die Social-Media-Kanäle als äußerst wertvoll erwiesen.

Vor allem das Sportgelände erforderte erhöhte Aufmerksamkeit, bemerkt Härtl. Auch für 2021 kündigte Härtl Renovierungsarbeiten im Kabinenbereich an. Für die interne Adventstombola galt Organisator Thomas Kisbauer Dank.

 

 

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