Weiherhammer
29.08.2018 - 15:16 Uhr

Auf zehn Hektar Sonnenfänger

Auf dem Gelände der Deponie Kalkhäusl rechts von der Staatsstraße 2166 in Richtung Dürnast entsteht ein Solarpark der Zeno GmbH.

Es läuft alles nach Plan: Auf diesem 10,7 Hektar großen Gelände der Deponie Kalkhäusl rechts von der Staatsstraße 2166 in Richtung Dürnast entsteht ein Solarpark. Betreiber ist die Zeno-Naturpark GmbH aus Floß. Die Vorbereitungen beginnen Mitte September. Bild: bk
Es läuft alles nach Plan: Auf diesem 10,7 Hektar großen Gelände der Deponie Kalkhäusl rechts von der Staatsstraße 2166 in Richtung Dürnast entsteht ein Solarpark. Betreiber ist die Zeno-Naturpark GmbH aus Floß. Die Vorbereitungen beginnen Mitte September.

(bk) Der Gemeinderat trägt den Stellungnahmen und Einwendungen zum Bauleitplanverfahren für den 10,7 Hektar großen Solarpark Deponie Kalkhäusl Rechnung und befürwortet ebenso mit 16:0 Stimmen die Billigung und Auslegung des Planentwurfs. "Von den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange sind 12 Stellungnahmen eingegangen", informierte Geschäftsleiter Claus Hellbach am Dienstag vor neun Zuhörern. Die Naturschutzbehörde habe eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung zu Flora und Fauna verlangt. Daraus hätten sich Schutzmaßnahme für die vorhandene Population der Zauneidechse ergeben. Und es dürfen keine Blendwirkungen zur Staatsstraße 2166 entstehen.

Die Katholische Kirchenstiftung Weiherhammer präsentierte für das Kinderhaus St. Barbara erstmals ein erfreuliches Abrechnungsergebnis. Bürgermeister Ludwig Biller führte dies auf eine vorzügliche Haushaltsführung zurück. 2015 lag das Defizit noch bei fast 50 000 Euro, 2016 bei 24 000 Euro. "Wir haben jahrelang gemeinsam gekämpft, dass die Zahlen stimmig sind und Wirtschaftlichkeit gegeben ist", betonte SPD-Fraktionssprecher Rainer Vater. Nun gelte es, den Überschuss für Kinder und Unterhalt sinnvoll einzusetzen. Überrascht von der hohen Spendensumme zeigte sich CSU-Sprecher Bernd Heibl. Das Gremium stimmte zu, dass die 15 053 Euro bei der Kirchenstiftung zur besseren Liquidität verbleiben und einem Defizit der kommenden Jahre angerechnet werden.

Auch die Abrechnung für den Kindergarten St. Martin sei ein Ausreißer, sagte der Rathauschef. Das Defizit von 7236 Euro in 2017 konnte gegenüber 2016 um 11 189 Euro gesenkt werden. Rainer Vater hob die seit Jahren vorbildlich gute Wirtschaftsführung hervor. Einstimmig wurde das durch Rohstoffeinkauf entstandene Defizit übernommen und gleichzeitig die vorgelegte Haushaltsplanung für 2018 mit einem zu erwartenden Defizit von 8645 Euro anerkannt.

Die Straßenkontrollen im Ortsbereich ergaben verschiedene Mängel, die eine akute Unfallgefahr darstellen und deshalb umgehend zu beheben seien, führte der Sitzungsleiter aus. Es handle sich um die Paul-Engel-Straße (Rückbau der Umleitungsstrecke und Gehwegsanierung), Etzenrichter Straße (Deckensanierung im Bereich Zufahrt Spedition Pfab und Gehweg Küchen- Solter, Kreuzung Wald-Sägstraße (Deckensanierung und Rückbau Dreizeiler), Gewerbegebiet Schönbühl (Einbau von Deckschichten in Parkbuchten). Nachdem derzeit für solche Kleinmaßnahmen keine Baufirmen zur Verfügung stünden, habe die Verwaltung die Sanierungen im Bereich der VG zusammengefasst und beschränkt ausgeschrieben. Roland Braun (FWG) verwies auf Schäden an der Kreuzung Bingereck- Sägstraße. "Die Röthenbachstraße ist in die dringenden Mängelbeseitigungen bereits aufgenommen" sagte der Gemeindechef auf Anfrage von Christian Biller (parteilos). Die Ratsmitglieder erteilten der Firma Hans Braun, Weiden-Rothenstadt, als günstigstem Bieter den Auftrag für 50 891 Euro.

"Trippach hat Herz", lautet das Motto, unter dem der Schützenverein "Tell" federführend einen Defibrillator installieren will. Spenden seien erwünscht, bemerkte der Bürgermeister. Die Erneuerung der Fensterfront am Hallenbad beginnt nächste Woche. Wegen des Wasser- und Kanalschlusses sei nächste Woche im Bereich der GKS mit Verkehrsbehinderungen (Ampelregelung) zu rechnen. Die Einweihungsfeier des Betriebs mit 60 neuen Arbeitsplätzen ist am 26.September.

Das Landratsamt wünscht für die Gemeinde einen Seniorenbeauftragten. "Wir sind auf der Suche, denn dieser wird aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger", sagte der Bürgermeister. Das Planungs- und Genehmigungsverfahren habe wegen des Anbaus an den früheren Edeka-Markt von vorne begonnen. "Es dauert seine Zeit, aber wichtig war, dass wir diesen Schritt getan haben", unterstrich Biller. Von einem Rückzieher des Netto-Markts in Mantel wegen der Norma-Ansiedlung sei nichts bekannt, entgegnete der Bürgermeister auf Nachfrage von Christian Biller.

Roland Braun erkundigte sich nach der Zukunftsinitiative des Freistaats zum Mobilfunk. Hierzu sagte Geschäftsleiter Claus Hellbach: "Diese ist derzeit in Abstimmung mit der EU. Wir werden dies weiter beobachten und wenn es soweit ist, die notwendige Gemeinderats-Beteiligung einleiten." Erwin Rast (CSU) regte die Gestaltung einer Neubürger-Broschüre an. Ferner erkundigte sich Andreas Solter über die Ausbildungssituation beim Gemeinde-Bauhof der VG. Den derzeitigen Sachstand zum Bayern-W-lan wollte Rainer Vater wissen. "Es läuft alles planmäßig. Wann die Zeitschaltung erfolgt, ist noch nicht bekannt", antwortete dritter Bürgermeister Severin Hirmer (CSU). Dessen Fraktionskollege Thomas Schönberger bat um richtige Einstellung des Verkehrsspiegels an der Abzweigung Freihunger-/Friedhofstraße in Kaltenbrunn.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.