19.03.2020 - 13:44 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

18 Einsätze abgeleistet

Feuerwehr Saltendorf: Staatliche Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst am Nächsten

Bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Saltendorf erhielten Roland Hösl, Gerhard Schloßer und Josef Meier die staatliche Auszeichnung für 25 bzw. 40 Jahre aktiven Dienst überreicht.
von Elisabeth WeidnerProfil

Bei der Dienst- und Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Saltendorf zog auch der erste Kommandant, Markus Frey, Bilanz über das Einsatzjahr 2019. Außerdem wurden aktive Mitglieder geehrt und Beförderungen ausgesprochen.

Jugendwart Stefan Mutzbauer berichtet über die Aktivitäten der Feuerwehranwärter. Besonders erfreulich sei, dass man wieder sechs junge Anwärter gewinnen konnte. Die Jugendgruppe habe die Jugendflamme abgelegt und ebenso den Wissenstest, bei dem man auch Ausrichter war. Markus Bogner legte beim Wissenstest die Stufe I ab, Martin Meiller die Stufe III. Man beteiligte sich an Ausbildungs- und Übungsstunden und führte auch eine Straßengrabensäuberung durch.

Der erste Kommandant, Markus Frey, stellte in seinem Bericht fest, dass die Wehr derzeit auf 45 aktive Frauen und Männer zählen kann, die sich in fünf Löschgruppen aufteilen. Außerdem stelle man eine Atemschutzgruppe mit fünf Aktiven. Im letzten Jahr leistete jede Gruppe vier Einzel- sowie zwei Gemeinschaftsübungen ab und man beteiligte sich an der Großübung im Rahmen der Aktionswoche, die im Seniorenheim „Am Sand“ stattfand. Die Atemschutzgruppe nahm außerdem an einer Atemschutzunterweisung teil und an vier Atemschutzübungen.

Mit 18 Einsätzen war die Feuerwehr Saltendorf, als Ortsteilfeuerwehr, durchaus gefordert. Diese gliederten sich in vier Brandeinsätze, neun Mal technische Hilfeleistung, eine Sicherheitswache sowie vier sonstige Einsätze, wie Absicherungen. Zehn Aktive legten das Leistungsabzeichen Wasser ab und ein Jugendlicher absolviert derzeit die modulare Truppausbildung. Neben monatlichen Arbeitseinsätzen zur Pflege des Gerätehauses, des Fahrzeuges und der Gerätschaften wurde die Hydrantenpflege in den Ortsteilen Damelsdorf, Friedersdorf und Saltendorf durchgeführt. Außerdem nahm die Wehr am Florianstag in Losau-Schiltern sowie zahlreichen Festen benachbarter Vereine und Wehren teil. Des Weiteren standen neun Gruppenführersitzungen auf dem Programm sowie Kommandantenversammlungen auf Orts- und Kreisebene.

Der Kommandant berichtete über die eingebaute Abgasabsauganlage im Gerätehaus und wies auf die Veranstaltungstermine in 2020 hin, insbesondere auf den Florianstag, der am 9. Mai in Saltendorf stattfinden wird. Bevor er zusammen mit Kreisbrandmeister Dieter Schweiger, zweiten Bürgermeister Alexander Werner und seinem Stellvertreter, Ralph Bogner die Ehrungen und Beförderungen vornahm dankte er der Marktgemeinde, seinem Stellvertreter, den Gruppenführern, allen Aktiven, den Vorständen und dem Verwaltungsrat und der Landkreisfeuerwehrführung für die Unterstützung.

Die staatliche Ehrung – das Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst – erhielt an diesem Abend Roland Hösl. Mit dem Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Gerhard Schloßer und Josef Meier ausgezeichnet. Außerdem erhielt Hauptlöschmeister Josef Kalb, der bereits 44 Jahre aktiv mit dabei ist, für seine besonderen Verdienste im Feuerwehrwesen das Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Schwandorf. Für 20 Jahre aktiven Dienst wurde außerdem Stefan Mutzbauer und für 40 Jahre Josef Meier und Gerhard Schloßer durch die aktive Wehr Saltendorf geehrt.

Zum Feuerwehrmann wurden Lukas und Markus Kalb befördert, Bettina Maunz und Birgit Lex erhielten ihre Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau und Rainer Maunz wurde zum Oberlöschmeister befördert. In ihren Grußworten dankten der zweite Bürgermeister Alexander Werner und Kreisbrandmeister Dieter Schweiger den Mitgliedern für ihren Einsatz in der Wehr, ebenso für die Jugendarbeit und auch für das gesellschaftliche Engagement. Die Marktgemeinde werde stets versuchen, ihre Feuerwehren bestmöglich zu unterstützen. Kreisbrandmeister Dieter Schweiger sprach abschließend die Bitte aus, dass sich die jungen Feuerwehrmitglieder der modularen Truppmannausbildung unterziehen möchten, da diese der Grundstein für weitere Ausbildungen sei.

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