Wernberg-Köblitz
08.07.2019 - 13:58 Uhr

A6: Wohnanhänger liegt ungesichert auf der Autobahn

Nach einem Unfall auf der Autobahn flüchtet ein Fahrer. Er lässt seinen Wohnanhänger ungesichert auf der Autobahn zurück. Wegen zweier Folgeunfälle musste diese für drei Stunden gesperrt werden.

So sah es in der Nacht auf Sonntag auf der A 6 aus. Bild: exb
So sah es in der Nacht auf Sonntag auf der A 6 aus.

Nach einem Unfall auf der Autobahn flüchtet ein Fahrer. Wegen zweier Folgeunfälle musste die Autobahn für drei Stunden gesperrt werden. Am Samstag gegen 1.30 Uhr war ein laut Polizei unbekannter Verkehrsteilnehmer auf der A 6 mit einem Fahrzeug samt Wohnanhänger in Fahrtrichtung Grenze unterwegs. Auf Höhe des Gemeindegebiets von Wernberg-Köblitz stieß der unbekannte Verkehrsteilnehmer mit seinem Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke der Autobahn. Durch diesen Zusammenstoß knickte der Kupplungsknopf des Wohnanhängers ab, der sich löste und am rechten Fahrstreifen stehen blieb.

Das unbekannte Zugfahrzeug flüchtete im Anschluss vom Unfallort, ohne sich um den an der Leitplanke entstandenen Schaden zu kümmern und seinen Wohnanhänger abzusichern. Ein nachfolgender Kleintransporter samt Anhänger, beladen mit insgesamt drei Gebrauchtfahrzeugen, übersah den ungesicherten und unbeleuchteten Wohnanhänger und stieß frontal mit diesem zusammen. Der 44-jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt. An seinem Fahrzeuggespann, das auf dem Standstreifen zum Stehen kam, entstand Totalschaden. Der Wohnanhänger wurde durch den Zusammenstoß auf den linken Fahrstreifen geschleudert.

Kurz darauf befuhr ein 30-Jähriger mit seinem Pkw, Skoda Superb, den linken Fahrstreifen und übersah den unbeleuchteten Wohnwagen ebenso. Es kam wiederum zum Zusammenstoß. Wie durch ein Wunder blieb auch der Skoda-Fahrer unverletzt. An seinem Pkw entstand ebenso Totalschaden. Das Auto kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Die verständigte Streife der Verkehrspolizeiinspektion Amberg kam kurz darauf zur Unfallstelle, sicherte diese ab und konnte weitere Nachfolgeunfälle verhindern.

Die Autobahn wurde im Nachgang durch die umliegenden Feuerwehren und die Autobahnmeisterei für rund drei Stunden komplett gesperrt. Der Wohnanhänger wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die beiden weiteren Fahrzeuge mussten ebenso abgeschleppt werden. Bei dem Zugfahrzeug des Unfallverursachers könnte es sich laut Zeugenaussagen um einen VW Sharan in heller Farbe gehandelt haben. Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg bittet in einer Pressemitteilung Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang oder zum Verursacherfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 09621/890-430 zu melden.

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