Wernberg-Köblitz
09.12.2019 - 17:44 Uhr

Ausbaggern kein Ersatz

Derzeit laufen die Planungen für den Hochwasserschutz im Markt Wernberg-Köblitz. Die möglichen Varianten im Ortsteil Oberköblitz sind den Bürgern vom Wasserwirtschaftsamt Weiden in einer Bürgerversammlung vorgestellt worden.

Was tun gegen das Hochwasser in Oberköblitz? Das Wasserwirtschaftsamt erläuterte seine Pläne. Bild: exb
Was tun gegen das Hochwasser in Oberköblitz? Das Wasserwirtschaftsamt erläuterte seine Pläne.

Derzeit laufen die Planungen für den Hochwasserschutz im Markt Wernberg-Köblitz. Die möglichen Varianten im Ortsteil Oberköblitz stellte das Wasserwirtschaftsamt Weiden in einer Bürgerversammlung vor.

Ergebnis der Vorplanung ist, dass der Hochwasserschutz aus geringfügigen Straßenerhöhungen und einer kleinen Hochwasserschutzmauer bestehen könnte. Bestehende Hofeinfahrten werden im Zuge der Baumaßnahme angeglichen. Dazu erfolgen Anfang 2020 Einzelgespräche mit den betroffenen Grundstückseigentümern. Die Baukosten werden aktuell auf etwa eine Million Euro geschätzt.

In der Veranstaltung wurden die verschiedenen Varianten diskutiert. Auch das "Ausbaggern der Naab" war - wie in den letzten Versammlungen auch - ein Hauptthema. Von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes Weiden wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass diese Maßnahme einen technischen Hochwasserschutz nicht ersetzt.

Der Naabtalplan wurde 2017 von der damaligen Staatsministerin Ulrike Scharf in Schwandorf vorgestellt. Im Naabtalplan sind alle Basisstudien für die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Naab zusammengestellt. Alle neun Kommunen am Fluss haben beschlossen, die Planungen weiter zu verfolgen. In Wernberg-Köblitz, der nördlichsten Gemeinde im Landkreis, wird derzeit die Vorplanung (Variantenuntersuchung) bearbeitet.

 
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