Unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen versammelte sich eine genau festgelegte Anzahl von Gläubigen um den Festaltar. Pfarrer Markus Ertl, der den Festgottesdienst zelebrierte, ermutigte in seiner Predigt die Gläubigen, sich wie Johannes als wahre Idealisten für Christus einzusetzen. „Dazu gehört auch, im Ort zu seiner Kirche zu stehen“, gab der Priester den Gläubigen mit auf den Weg.
Trotz flatternder Fahnen, schön geschmücktem Hochaltar und festlicher Liturgie fehlte die Lebensfreude, die sonst an diesem Tag in Woppenhof zu spüren war. Zwei Tage begleiteten sonst die Feierlichkeiten, mit denen die Feuerwehr den „Kannnesdog“ umrahmte, das Geschehen in der Expositurgemeinde. In diesem Jahr wurde alles auf den Festgottesdienst reduziert. Selbst die eucharistische Prozession, einer der Höhepunkte des Festtages, fiel den Auflagen zum Opfer. An deren Stelle setzte Pfarrer Markus Ertl das Allerheiligste am Festaltar aus.
Eine Besonderheit des „Kannesdog“ ist in Woppenhof das Aufstellen des „Kannesbaumes“. Diese geschmückte Birke ist Symbol der Fruchtbarkeit und gehört zum Dorf wie die Kirche. Dies sollte auch heuer so sein. Kurzhand nahm die Feuerwehr das Zepter in die Hand und stellte den „Kannesbaum“ in der Dorfmitte auf. Wenn auch ohne das sonst übliche Fest wurde in diesem Jahr der Baum zum Zeichen der Hoffnung.













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