11.10.2019 - 18:47 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Breite Themenpalette

Bauanträge, Auftragsvergaben, neue Urnengräber und das Anbringen der Betreiberkennzeichnung im Windpark Feistelberg: Die Themen sind vielfältig im Umwelt- und Bauausschuss.

Wie hier bei Wittschau darf am Maschinenhaus der Windräder im Windpark Feistelberg die Betreiberkennzeichnung angebracht werden.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Zunächst ging es in der Sitzung um die Frage, ob der Betreiber der drei Windkraftanlagen die Betreiberkennzeichnung „Rewag" an den Maschinenhäusern anbringen darf (ähnlich den Windrädern bei Wittschau). Das Gremium erteilte die erforderliche Befreiung von den planungsrechtlichen Vorschriften.

Ebenso stimmte man der Errichtung einer unterirdischen Garage in der Kreuzäckerstraße in Oberköblitz zu, obwohl hier der Stauraum von fünf Metern vor Garagen unterschritten wird. Die isolierte Befreiung vom Bebauungsplan wurde erteilt wegen der ruhigen Verkehrslage und mit der Maßgabe, ein Garagenausfahrtsschild anzubringen. Außerdem seien Autos von der Straße weg.

Stefan Ott vom Bauamt stellte die Bauvorhaben vor, die wegen Einhalten der Bebauungsvorschriften freigestellt werden: Errichtung von Einfamilienwohnhäusern mit Doppelgarage in der Kreuzäckerstraße, in der Bernsteinstraße und in der Hochstraße, Neubau einer landwirtschftlichen Maschinen- und Lagerhalle in Deindorf, Errichtung einer Holzlege in der Schlesierstraße, Dachgaubenaufbau in der Paul-Schiedt-Straße, Wiederaufbau einer Getreide-Lagerhalle nach einem Brand in Schmalhof und die Errichtung eines Bürogebäudes in der Daimlerstraße in Saltendorf.

Weiter genehmigte der Ausschuss den neuen Standort der Urnengräber am Friedhof in Oberköblitz und den Kauf von 20 Erdkästen. Für die Erneuerung der drei oberen Garagentore des Bauhofs wurde die Firma Pöllath zu einem Angebotspreis von 6304 Euro beauftragt. Beschlossen wurde weiter der Abschluss eines Wartungsvertrags mit der Firma Huber für die Kompaktanlage mit Siebanlage und Sandwäscher in der neuen Kläranlage zu einem jährlichen Entgelt von 2603 Euro. Die Firma Luley erhält als wirtschaftlichster Anbieter den Auftrag zur Rissesanierung diverser Straßen (circa 15000 Meter) zu einem Angebotspreis von 7854 Euro. Der Bau- und Umweltausschuss stimmte dem Vorschlag von Marktrat Helmut Ries zu, im nächsten Haushalt mehr als die 15 Kilometer vorzusehen.

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