06.01.2020 - 13:40 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

CSU läutet neues Jahr ein

Respekt, Höflichkeit und ein starkes Miteinander wünscht sich CSU-Ortsverbands-Vorsitzender Dieter Rosenberg. Nicht nur er fand beim Neujahrsempfang klare Worte.

Die CSU Wernberg-Köblitz läutet mit einem Empfang das neue Jahr ein. Unter den Rednern waren (von links) Bürgermeister Konrad Kiener, FU-Kreisvorsitzende Marianne Forster, CSU-Kreisrätin Martina Englhardt-Kopf, den CSU-Ortsvorsitzenden Dieter Rosenberg, JU-Kreisvorsitzenden Jonas Rester, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzende Elisabeth Weidner und MdB Karl Holmeier.
von Elisabeth WeidnerProfil

Zum Neujahrsempfang hatte der CSU-Ortsverband Wernberg-Köblitz Vertreter aus Politik, Vereinen und der Kirche ins Schützenheim eingeladen. Der Vorsitzende Dieter Rosenberg appellierte an die Menschen, dass sie sich im neuen Jahr wieder mit mehr Höflichkeit und gegenseitigem Respekt begegnen möchten und sich auf die Gemeinsamkeiten besinnen sollen, damit Vernunft und Gelassenheit wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

Als Gastrednerin hieß er in diesem Jahr Martina Englhardt-Kopf, Dritte Bürgermeisterin der Kreisstadt Schwandorf und CSU-Kreistagsfraktionssprecherin, willkommen. Sein Gruß galt außerdem MdB Karl Holmeier, Bürgermeister Konrad Kiener, Pfarrer Markus Ertl, Altbürgermeister Georg Butz sowie den anwesenden Marktratskollegen, dem JU-Kreisvorsitzenden Jonas Rester, der FU-Kreisvorsitzenden Marianne Forster und natürlich allen Vertretern aus den Vereinen sowie gesellschaftlichen und kirchlichen Gremien.

Der Landkreis stehe gut da, die Pro-Kopf-Verschuldung sei in den letzten sechs Jahren von 245 auf 145 Euro gesunken. Die wirtschaftliche Entwicklung sei sehr gut und trotz Schuldenabbau seien zahlreiche Investitionen, insbesondere im Bildungsbereich und Straßenbau getätigt worden. Gute Rahmenbedingungen und eine kluge Haushaltspolitik hätten für ein investitionsfreundliches Klima sowie eine Stärkung des Mittelstandes gesorgt.

Als weitere Themen sprach Martina Englhardt-Kopf den Breitbandausbau, den Straßenausbau sowie die Wasser- und Abwasserbeseitigung und den Tourismus an. Mit innovativen Ideen fördere man den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, beispielsweise das RVV-Ticket, das nun auch im nördlichen Landkreis gelte und neu das Rufbus-System Baxi, mit dem die Bürger des Landkreises nun eine bessere Anbindung zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln haben. Sie würdigte vor allem das ehrenamtliche Engagement. Den Beitrag der Freiwilligen könne der Landkreis selbst nicht leisten. Deshalb sei es wichtig, die junge Generation dafür zu begeistern.

Bürgermeister Konrad Kiener schloss sich dem an. Im vergangenen Jahr habe die Marktgemeinde Förder- und Kulturrichtlinien erlassen, mit denen man Vereine und Gremien unterstützen möchte. 2019 sei ein arbeitsintensives Jahr gewesen, und für 2020 seien bereits mit der Verabschiedung des Haushalts die Weichen gestellt worden. Trotz eingeschränkten Finanzrahmens plane man ein hohes Maß an Investitionen unter Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten. Auch der Schuldenabbau werde nicht außer Acht gelassen. So sei im Zeitraum der nächsten fünf Jahre eine Schuldenreduzierung von drei Millionen Euro vorgesehen.

Die Maßnahmen zum Breitbandausbau werden in der Marktgemeinde 2021, anlaufen und eine große Herausforderung werde der Straßenausbau, die Sanierung der Wasser- und Kanalleitungen. Natürlich tangieren auch Kreisthemen die Marktgemeinde, so zum Beispiel die Kreisstraße Neunaigen. Mit den besten Wünschen für das kommende Jahr verabschiedeten sich alle Redner bei den rund 60 Gästen.

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