12.02.2020 - 16:43 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

FBU-ödp setzt auch weiterhin auf Zusammenarbeit

Auf Zusammenarbeit im Marktrat setzt die FBU-ödp auch weiterhin im Marktrat. In Diebrunn startet sie mit ihrem Wahlkampf für die Kommunalwahl 2020.

von Richard AltmannProfil

Die FBU-ÖDP gehört schon seit vielen Jahren dem Marktrat an. In der aktuellen Wahlperiode wird sie durch Georg Schlögl vertreten, der zugleich Dritter Bürgermeister der Marktgemeinde ist. Bei der Kommunalwahl im März tritt sie wieder mit 20 Kandidaten an. Im Gasthaus Braun in Diebrunn wurde das Programm präsentiert. Georg Schlögl, Listenführer und Vorsitzender der Vereinigung, nannte zehn Punkte, die für eine gute Entwicklung in der Marktgemeinde sorgen sollen.

Damit die Bürger in Wernberg-Köblitz nicht nur arbeiten können, sondern auch wohnen, soll wieder entsprechendes Bauland ausgewiesen und erschlossen werden. Dabei sei es wichtig, dass es sich im Eigentum der Gemeinde befinde. Denn nur so könne der Grund mit einem Bauzwang belegt werden. Die Erschließungskosten müssten wieder hereinkommen. In der Marktgemeinde gebe es einen Beschluss, dass keine Bauplätze, die sich in privater Hand befänden, erschlossen würden. Wichtig sei die Förderung und Ansiedlung von Gewerbebetrieben zur Schaffung von Arbeitsplätzen und ihre Sicherung. Vor allem im Hinblick auf die Jugend sei dies wichtig, "damit sie in Wernberg-Köblitz bleiben kann". Entsprechend seien Gewerbegebiete zu erweitern, wenn nötig. Denn auch viele einheimische Betriebe, die noch im Ortskern angesiedelt seien und erweitern möchten, könnten dies oft am alten Standort nicht.

Zügig solle laut Schlögl die geplante Dorferneuerung in Neunaigen umgesetzt werden. Wichtig ist Schlögl die Sanierung und der Neubau von Straßen im Gemeindegebiet, damit die Infrastruktur erhalten werden könne, ebenso die Sanierung des Jugendheimes als "Kulturstadel" nach Fertigstellung der Mehrzweckhalle. Die geplante Mehrzweckhalle sollte 2022 wieder auf der Agenda stehen, da bereits über 500 000 Euro für die Planung ausgegeben worden seien.

Die Gemeinde müsse eine Politik verfolgen, die auch nachfolgenden Generationen intakte Lebensgrundlagen und damit die Basis für eine lebenswerte Zukunft biete. Der Hochwasserschutz an der Naab und am Schilterbach sei mit der Zustimmung der betroffenen Bürger in Einklang zu bringen. Die momentanen Vorschläge des Wasserwirtschaftsamtes entsprächen dem nicht. Hier bestehe in jedem Fall Diskussionsbedarf. Beim Bau des Süd-Ost-Link müssten die Belange der Bürger gewahrt bleiben.

"Die FBU-ÖDP setzt auch in der kommenden Wahlperiode wieder auf die Zusammenarbeit", betonte Schlögl abschließend. Es müsse verhindert werden, dass eine Partei die absolute Mehrheit erreiche. Nur so könnten alle Belange der Bürger berücksichtigt werden.

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