28.02.2020 - 16:03 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Fischessen und politische Gespräche

Traditionell hat der CSU-Ortsverband Wernberg-Köblitz am Aschermittwoch zum „Politischen Fischessen“ eingeladen, diesmal ins Gasthaus Schlosser nach Saltendorf. Im Mittelpunkt steht das politische Tischgespräch.

Zum politischen Aschermittwoch mit Fischessen kamen zahlreiche Gäste.
von Elisabeth WeidnerProfil

Der Ortsvorsitzende Dieter Rosenberg hieß zum politischen Aschermittwoch den CSU-Bürgermeister Konrad Kiener, Altbürgermeister Georg Butz, die CSU-Markträte und -Kandidaten sowie Marktrat Helmut Ries aus Saltendorf willkommen. Sein Gruß galt außerdem der Frauen-Unions-Kreisvorsitzenden Marianne Forster sowie der Frauen-Unions-Ortsvorsitzenden Waltraud Forster. Im Mittelpunkt beim "Politischen Aschermittwoch mit Fischessen" stand bei der CSU Wernberg-Köblitz vor allem das Gespräch. Der Ortsvorsitzende, Dieter Rosenberg, nutzte die Gelegenheit, um die vergangenen sechs Jahre Revue passieren zu lassen, insbesondere mit Blick auf die Ziele, die 2014 und jetzt ausgegeben wurden.

Nicht alles geschafft

Vieles konnte auf den Weg gebracht werden, jedoch nicht alles, was man in 2014 so geplant hatte, erzählte Rosenberg. Vor allem der Hallenbau und das Kulturhaus mussten, teilweise trotzt sehr guter Förderung, aufgrund eines Gewerbesteuereinbruchs zurückgestellt werden. Für die Zukunft gelte deshalb für die CSU-Vertreter, dass man weiterhin eine solide Finanzpolitik betreiben müsse. Im Klartext hieße das, dass man maßvoll mit Ausgaben umgehen müsse. Nicht zuletzt, da neben der Halle oder dem Kulturhaus auch noch andere wichtige Projekte, wie die Dorferneuerung Neunaigen oder die kontinuierliche Sanierung der Gemeindestraßen auf dem Programm stehen.

Deshalb wolle man zukünftig auch konsequent versuchen in Förderprogramme zu gelangen, damit trotz derzeit geringerer Einnahmen möglichst viele, sinnvolle Investitionen getätigt werden können. Neben allen wirtschaftlichen, sozialen und baulichen Themen habe sich die CSU auch dem Klimaschutz mit verschrieben. Hierbei liege das Augenmerk auf Nachhaltigkeit durch Maßnahmen, die von einer breiten Bevölkerungsgruppe mit getragen werden, aber auch Maßnahmen, die kostengünstig und geringem Aufwand kurzfristig und schnell umgesetzt werden können - beispielsweise ein ehrenamtlich tätiger Umweltbeauftragter oder ein Mitfahrbankerl. Dieter Rosenberg ging auch kurz auf die Breitbandverkabelung ein - diese liege in der Kommune zwischenzeitlich bereits vielfach in der Straße, aber für den Anschluss müsse der Anlieger dann natürlich selbst Sorge tragen.

Hochwasserschutz ein Thema

Ein weiteres Thema, das die Kommune in den nächsten Jahren beschäftigen werde, sei der Hochwasserschutz. Das Wasserwirtschaftsamt sei hier tatkräftig am Planen und einige Eckpunkte seien auch bereits abgestimmt. Ziel sei es, einen funktionellen Hochwasserschutz bei möglichst niedrigen Kosten zu erhalten. Rund ein Drittel der Kosten werde die Kommune entweder in Form von Geld- oder Pflegeleistungen selbst stemmen müssen. Die betroffenen Anlieger sollen nicht mit Kosten belastet werden. Abschließend wünschte er allen Bewerbern um ein kommunales Amt einen guten Wahlerfolg und den nach dem 15. März tätigen Markträten schon jetzt eine glückliche Hand bei der künftigen Entscheidungsfindung.

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