17.09.2021 - 10:59 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Gelungene Wernberger Kirwa im Hau-ruck-Modus

Der Kirwa-Verein organisiert innerhalb weniger Tage eine Kirwa auf dem Marktplatz in Wernberg-Köblitz. Dafür gibt es viel Zuspruch.

Die Kirwamoidln und Kirwaboum sorgten zusammen mit den Musikanten für gute Stimmung und die Gäste ließen sich gerne mitnehmen. Nach der Corona bedingten „Zwangspause“ genossen die Besucher ganz besonders die Festatmosphäre.
von Elisabeth WeidnerProfil

"Lange war es unsicher: Können wir trotz Corona heuer die Wernberger Kirwa feiern? Doch dann machten es die gesetzlichen Regelungen möglich. In weniger als einer Woche wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, es wurde zum Schutze aller beschlossen, die 3G-Regel für den reinen Festbetrieb mit anzuwenden und es galt die Festorganisation zu stemmen - Fazit: Es hat funktioniert und es hat sich gelohnt! Die Stimmung war toll, die Besucher kamen zahlreich und unsere Leut' haben tatkräftig mit angepackt", so der Vorsitzende Max Geitner, vom Kirwa-Verein Wernberg.

Bereits am Freitag trafen sich die Mitglieder des Kirwa-Vereins bei der "Sportheim-Kirwa", mit den Stoapfälzer Spitzbuam. Am Samstagvormittag stellten sie den Baum am Marktplatz auf und ab Nachmittag war dann "Kirwagaudi" mit "Die Vo Gestern" auf dem Marktplatz angesagt. Der Kirchweih-Sonntag wurde traditionell mit einem Festgottesdienst eingeläutet, anschließend gab es einen Kirwa-Frühschoppen, welchen "Bayerisch Blech" musikalisch umrahmte. Am Nachmittag spielten die Geschwister Baier. Für die gute Stimmung an beiden Tagen sorgten aber auch die 15 Kirwa-Paare, zusammen mit dem Oberkirwa-Paar Anja Bauernfeind und Florian Götz, die Corona bedingt seit 2019 diese Funktion inne haben und kurzfristig mit ihren Kirwamoidln und Kirwaboum auch die "Boarischen Tänze" wieder einstudieren mussten. Der Kirwa-Baum, den in diesem Jahr Pfarrer Markus Ertl gespendet hat, wurde natürlich traditionell ausgetanzt und anschließend heuer erstmals versteigert. Nach kurzer Rücksprache mit ihrem Dienstherrn, holten sich die beiden Feuerwehren Wernberg, Oberköblitz und Glaubendorf zusammen mit Bürgermeister Konrad Kiener und Kreisbrandrat Christian Demleitner den Zuschlag - im Spätherbst dürfen sie den Baum in einer Gemeinschaftsaktion abbauen und das Holz verwerten. An beiden Tagen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Kirwa-Kücheln, Kirwa-Kuchen, Bratwürste, Steaksemmeln und Käse mit Brezen fanden besten Absatz.

Kleine Kirwa im Jahr 2020

Wernberg-Köblitz
Der Kirwa-Baum wurde heuer erstmals versteigert. Den Zuschlag erhielten die Feuerwehren Wernberg, Oberköblitz und Glaubendorf zusammen mit Bürgermeister Konrad Kiener und Kreisbrandrat Christian Demleitner.
Viele Gäste nutzten den strahlenden Sonntagnachmittag für einen Besuch auf dem Marktplatz.

 

 

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