12.03.2020 - 16:45 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Ein Hauch von Schloss Esterhazy auf Burg Wernberg

Das Trio "Monsuma" brilliert beim Kulturforum. Die drei Musikerinnen versprühen unbändige Spielfreude.

Das tschechische Trio „Monsuma“ erhielt stürmischen Applaus.
von Externer BeitragProfil

Einen temperamentvollen Abend präsentierte das Kulturforum Wernberg, das mit dem tschechischen Trio "Monsuma" einen echten Glücksgriff getan hat. Die Musikerinnen Marketa Stovickova (Violine), Suzanne Vohnoutova (Cello) und Monika Kudrnova (Klavier), die zusammen im Orchester in Pilsen spielen, sind als Instrumentallehrerinnen tätig, unter anderem am Gymnasium in Nabburg.

Den Anfang machte das Zigeuner-Trio von Joseph Haydn. Er hat sich dabei von der Musik der ungarischen Zigeuner inspirieren lassen. Den Höhepunkt dieses Werkes stellte das Rondo Presto "all'Ongarese" dar. Es folgte das Klaviertrio in f-moll des spätromantischen Prager Komponisten Joseph Bohuslav Foerster. Das anschließende Klaviertrio von Antonin Rejcha, einem Freund Beethovens, beginnt mit einer zauberhaften Cellomelodie, gefolgt von einem Allegro assai. Den Abschluss bildete die "Multikulturelle Suite" von Roman Haas, einem mit den Musikerinnen befreundeten Komponisten. Sie erinnert durch einen akzentuierten Stakkatorhythmus an Ravels berühmten Bolero. Als Zugabe wurde ein Divertimento des jungen tschechischen Komponisten Voiteck Frank vorgetragen. Das Trio "Monsuma" schaffte es, seine unbändige Spielfreude auf das Publikum zu übertragen. Die drei Musikerinnen aus der Nachbar-Region in Tschechien boten dem Publikum einen überaus genussreichen Abend.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.