Wernberg-Köblitz
06.10.2019 - 14:17 Uhr

Humus mit Altlast

Untersuchungsergebnisse haben den Plänen des Bau- und Umwelt-Ausschusses einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Der Humus, der auf der Baustelle "Geländemulden bei Diebrunn" angefallen ist, darf nicht so einfach an Interessenten verteilt werden. Der Grund: Bei Cadmium, Blei und Zink sind die Werte des Bundesbodenschutzgesetzes überschritten.

Mit den Folgen befasste sich der Marktrat bei seiner Jüngsten Sitzung. Demnach muss der Boden, auf den der Humus aufgebracht wird, zuvor beprobt werden. Es gilt ein sogenanntes "Verschlechterungsverbot", infrage kommen also nur Böden, die schlechtere Werte mitbringen. Eine Untersuchung würde 1500 Euro kosten. Aus Kostengründen wurde daraufhin nur ein Feld untersucht - ohne passendes Ergebnis. Der ausführenden Firma wurde daraufhin mitgeteilt, die Entsorgung des Humus zu übernehmen, der Betrag ist in der Auftragssumme bereits enthalten.

Wäre eine Zwischenlagerung möglich? Das wollte Marktrat Gerhard Bäumler wissen, der den Bau eines Hochwasserdamms dabei im Blick hatte. Geschäftsleiter Stefan Falter gab zu bedenken, dass allerdings die Entsorgungskosten weiter steigen könnten, falls das nicht klappt. Bürgermeister Konrad Kiener sagte zu, die Möglichkeit, die auch Dritter Bürgermeister Georg Schlögl befürwortete, mit dem Wasserwirtschaftsamt abzuklären.

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