14.03.2019 - 18:28 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Jahrzehnte aktiv mitgearbeitet

„Es sind große Schuhe, die hinterlassen werden, aber es werden neue Spuren von neuen Verantwortlichen gezeichnet werden“, so Dieter Rosenberg. Er verabschiedet drei Vorstandsmitglieder.

Bei der CSU-Versammlung bedankten sich Ortsvorsitzender Dieter Rosenberg (rechts) und Bürgermeister Konrad Kiener (links) bei Fritz Geitner, Theo Büchner und Kurt Doll (von links) für ihre langjährige, aktive Mitarbeit in der Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Wernberg-Köblitz.
von Elisabeth WeidnerProfil

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Wernberg-Köblitz richtet der Vorsitzende, Dieter Rosenberg, ein besonderes Dankeschön an Theo Büchner, Fritz Geitner, Kurt Doll und Josef Klinger.

Theo Büchner war mehrere Jahrzehnte aktiv in verschiedenen Funktionen in der Vorstandschaft tätig, zuletzt als Schriftführer und Chronikbeauftragter. Ebenso kann Fritz Geitner auf mehrere Jahrzehnte aktive Mitarbeit in der Vorstandschaft zurückblicken, zuletzt als Beisitzer. Auch Kurt Doll und Josef Klinger – er war an diesem Abend verhindert – engagierten sich viele Jahre als Beisitzer im Vorstandsgremium. Sie alle halten dem Ortsverband auch weiterhin die Treue, agieren teilweise noch als Delegierte und sind stets gern gesehene Unterstützer und Gäste bei allen Aktivitäten der CSU, betonte der Vorsitzende. Für das langjährige Engagement überreichte er an die scheidenden Vorstandsmitglieder ein kleines Präsent, verbunden mit einem großen Dankeschön.

Unter dem Motto „Was gibt es über den Landkreis Schwandorf zu sagen?“ beleuchtete Altbürgermeister und Kreisrat Georg Butz die Entwicklung des Landkreises Schwandorf und zeigte dabei viele interessante Zahlen und Fakten auf, wie die Fläche des Landkreises mit 420 Kilometer zu betreuenden Kreisstraßen, die Zusammensetzung des Kreistages und die Bevölkerungsentwicklung, die sich anders als in manch anderer Region sehr positiv entwickelt. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei rund 44 Jahren. Die Arbeitslosenquote ist seit 2013 kontinuierlich rückläufig. Das Haushaltsvolumen des Landkreises ist steigend und hier macht sich Georg Butz vor allem über die stetig steigenden Kosten im Bereich der Jugendhilfe Sorgen.

Sehr erfreulich sei, dass man seit 2012 die Verschuldung des Landkreises sukzessive zurückführen konnte. Diese Entwicklung bestätige, dass die Entscheidung über den Verkauf der kreiseigenen Krankenhäuser richtig gewesen sei, denn andernfalls läge die Verschuldung heute bei rund 65 Millionen Euro, so Georg Butz. Der Landkreis fördere viele Projekte, so zum Beispiel das „fitfy-fifty“-Taxi, welches den Jugendlichen die Möglichkeit einräume, abends kostengünstig unterwegs zu sein – es werde auch gut angenommen. Der öffentliche Nahverkehr sei eines der wichtigen Projekte, um die sich der Landkreis annehme, ebenso wie der Unterhalt und Betrieb von 20 weiterführenden Schulen.

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