In Schwarzenfeld ist bei einer routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers eine Belastung mit Keimen festgestellt worden. Betroffen sind „Intestinale Enterokokken“ und „Coliforme Bakterien“, wie der Markt Schwarzenfeld in einer Pressemitteilung erklärt. Um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, gilt ab sofort ein Abkochgebot für das betroffene Leitungsnetz.
Wer ist betroffen?
Das Abkochgebot betrifft die Gemeindeteile Schwarzenfeld, Frotzersricht, Kögl, Irrenlohe, Deiselkühn, Stulln (alle Ortsteile) sowie bestimmte Hausnummern in Wohlfest (Gemeinde Fensterbach): Flurstraße 4, Dürnsrichter Straße 5, 7, 8 und 11, Forstweg 1, 3 und 22. Das Wasser sollte einmalig sprudelnd aufgekocht und dann mindestens 10 Minuten abgekühlt werden. Dies ist notwendig für das Trinken, die Zubereitung von Nahrung, das Waschen von Obst und Gemüse sowie weitere Anwendungen. Für andere Zwecke wie Händewaschen oder Duschen ist das Abkochen nicht erforderlich.
Besonders gefährdet sind Babys, Kleinkinder, alte und kranke Menschen. Die Maßnahmen gelten, bis die Vorgaben der Trinkwasserverordnung wieder eingehalten werden. Das Abkochen ist notwendig für: Trinken, Zubereitung von Nahrung, Kaffee- oder Tee-Kochen, Waschen von Obst/Gemüse/Salat, Geschirrspülen von Hand, Wassersprudler, Eiswürfelzubereitung, Lösen von Medikamenten, Zähneputzen, Mundduschen. Trinkwasserspender an der Wasserleitung sind abzuschalten. Offene Wunden sollten mit sterilen Wundspüllösungen zu behandeln.
Wann nicht abkochen?
Das Abkochen ist nach Informationen des Marktes nicht notwendig für Händewaschen, Duschen, Baden, Toilettenspülung, Wäschewaschen in der Waschmaschine und Geschirrspülen mit Spülmaschine. Die Ortsteile, die von der Pretzabrucker Gruppe oder der Nord-Ost-Gruppe Neunburg vorm Wald versorgt werden, sind nicht betroffen, hier gilt kein Abkochgebot.
Der Markt Schwarzenfeld informiert über aktuelle Entwicklungen auf seiner Website www.schwarzenfeld.de und in den sozialen Medien. Der Zeitraum sei aktuell noch nicht absehbar, heißt es in der Pressemitteilung. Telefonische Anfragen sollten zudem vermieden werden, Fragen könnten per E-Mail an info[at]schwarzenfeld[dot]de gestellt werden.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.



















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