Wernberg-Köblitz
14.08.2018 - 15:17 Uhr

KIP macht die Sanierung möglich

Bei einigen Auftragsvergaben muss der Markt Geld locker machen, daher zuerst die gute Nachricht: Für die Sanierung des Schulsportplatzes wird es über KIP 90 Prozent Förderung geben.

Für die Sanierung der Schulsportanlage steht eine 90-prozentige Förderung in Aussicht. cv
Für die Sanierung der Schulsportanlage steht eine 90-prozentige Förderung in Aussicht.

Die Marktgemeinde bekommt folglich aus dem Kommunalen Investitionsförderprogramm (KIP) 181000 Euro. Saniert werden sollen der Hartplatz, Umkleiden, Pavillon, Tartanbahn, Kugelstoß- und Weitsprunganlage.

Vergeben wurde der Sonnenschutz im Schulhaus Unterköblitz. Ausgestattet werden das Erdgeschoß im Bauteil B und alle drei Stockwerke auf der kompletten Ost-, Süd- und Westseite im C-Bau. Im 1. Obergeschoß des B-Baus wurde bereits vor einigen Jahren ein Sonnenschutz angebracht. Wirtschaftlichster Bieter ist die Firma Geitner aus Wernberg-Köblitz mit 34 421 Euro. Die Elektroverkabelung erledigt die Pfreimder Firma Hägler für 7000 Euro.

Eine zehn Zentimeter dicke neue Tragdeckschicht wird im Schlossbergweg, Einmündung Nothaftstraße, aufgezogen. Die Firma Huber aus Rötz verlangt dafür 24 146 Euro. Die Maßnahme soll Anfang November fertig sein.

Für das "Grundwassermodell Hirschauer Mulde" müssen die tangierten Kommunen Anfang Herbst diverse Tiefbrunnen untersuchen lassen. Mit den notwendigen Arbeiten am Brunnen 5 wurde die Bohrfirma ABB aus Bindlach beauftragt, mit der Geophysik die Firma Dr. Lux aus Friedrichroda. Der Wernberg-Köblitzer Anteil beträgt 5300 beziehungsweise 3200 Euro netto.

Vom TSV Detag lag ein Zuschussantrag für den Kauf eines Rasenmähertraktors vor. Der alte hat schon 20 Jahre auf dem Buckel und ist defekt. Damit die Nutzung des Schulsportplatzes, der Spielbetrieb für alle Jugendmannschaften und im Seniorenbereich weiter aufrechterhalten werden können, muss ein neues Gerät her, mit dem ja auch der Schulsportplatz gepflegt. 7866 Euro kostet es. Der Marktrat gewährte wie in ähnlich gelagerten Fällen einen Zuschuss von 3000 Euro.

Geändert wird die Plakatierungsverordnung des Marktes: Demnach können Plakate und Anschläge von zugelassenen politischen Parteien und Wählergruppen 30 Tage vor dem Wahltermin aufgestellt werden. Bei den meisten Gemeinden ist diese Frist mit sechs Wochen angegeben. Dies führt dazu, dass Plakataufsteller extra Kosten von den ortsansässigen Parteien verlangen, da sie für die Wernberger Aufsteller extra anfahren müssen. Die Frist wird nun für alle Wahlen auf sechs Wochen angepasst.

Der Marktrat beschloss zudem, die Entschädigung für die ehrenamtlichen Wahlhelfer bei den künftigen Wahlen von 30 auf auf 40 Euro anzuheben. Ist zusätzlich ein Volksentscheid zu bewältigen, erhöht sich die Entschädigung auf 45 Euro. Die Kommune ist für jeden Wahlhelfer dankbar, so Bürgermeister Konrad Kiener.

Er hatte noch zwei Infos: Der VW Fox des Bauamtes wurde bei einem Rehunfall beschädigt. Der Bauhof hat es für 1000 Euro wieder verkehrssicher repariert. Was die Hochwasserschutzmaßnahmen Wernberg und Oberköblitz anbelangt, hat das Wasserwirtschaftsamt inzwischen für die Vorentwurfsplanung Bodenuntersuchungen vergeben. Im Hochwasserschutzbereich werden in Wernberg und Oberköblitz 13 Bohrungen gesetzt. Wenn die Standorte feststehen, werden die Grundstückseigentümer informiert.

 
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